Quelle: Tanjug | Montag, 03.08.2020.| 14:36
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Täglich Ljubljana: Serbien bleibt attraktiv für slowenische Hauptstadt

(Fotoesfera/shutterstock.com)
Serbien wird für slowenisches Kapital attraktiv bleiben, während Slowenien weiterhin Investitionen aus diesem Land erwarten kann, schließt die in Ljubljana ansässige Tageszeitung Delo aufgrund einer Analyse der bisherigen wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern und zukünftige Möglickeiten dafür im Rahmen eines Gesprächs mit dem Präsidenten der Wirtschaftskammer Serbien, Marko Cadez.

Der von Delo veröffentlichte Artikel mit dem Titel „Balkanland voller Baustellen“ gibt einen kurzen Überblick über Serbien heute und erinnert an die großen Investitionen, die mitten in der Coronavirus-Krise im Rahmen des Programms Serbien 2025 im Wert von 14 Mrd. EUR getätigt werden. Der Artikel betont auch die Offenheit der serbischen Wirtschaft und die Fortschritte des Landes bei der Digitalisierung.

Es wird betont, dass die beiden Kammern nach Möglichkeiten suchen, Unternehmen aus Slowenien und Serbien gemeinsam auf Drittmärkten zu agieren und unter den gegenwärtigen Bedingungen digitale Tools zu nutzen, um die Kontakte aufrechtzuerhalten.

- Die Coronakrise hat uns alle fünf Jahre in die Zukunft gedrängt. Praktisch über Nacht haben wir das getan, was wir früher für lange Zeit für unmöglich gehalten hatten. Die medizinische Ferndiagnostik, die zuvor durch eine Reihe von Herausforderungen, von denen einige legal waren, behindert wurde, ist plötzlich zu unserer Realität geworden - sagte Cadez gegenüber Delo und sagte, dass 30% der Unternehmen in Serbien während der Gesundheitskrise ihren Verkauf von Waren und Dienstleistungen digitalisiert hätten.

Delo schätzt, dass aufgrund der Gesundheitskrise das gemeinsame Ziel, den Waren- und Dienstleistungshandel zwischen Serbien und Slowenien von 1,7 Mrd. EUR im Jahr 2019 auf 2 Mrd. EUR im Jahr 2020 zu erhöhen, nicht erreicht werden kann, und weist auf die Möglichkeit einer wirtschaftlichen Zusammenarbeit und der Erhöhung der gegenseitigen Investitionen hin und schreibt, dass "Serbien offen für Investitionen ist und erwartet, dass dies auch andere tun".

Der Artikel erinnert daran, dass in Serbien rund 1.200 Unternehmen mit mehrheitlich slowenischem Kapital registriert sind und dass die Gesamtinvestitionen dieses Landes mit der Investition der NLB in den Kauf der Komercijalna Banka 1,6 Mrd. EUR erreichen werden.

Es wird hinzugefügt, dass slowenische Investoren rund 25.000 Mitarbeiter beschäftigen, auf der Liste der größten Exporteure stehen und Serbien als günstiges, freundliches Umfeld erfolgreich fördern.
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