Quelle: Indikator | Donnerstag, 02.07.2020.| 14:20
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Serbien soll 51% an dem Joint Venture für Drina-Wasserkraftwerke halten

(FotoEchunder/shutterstock.com)
Der Ministerpräsident der Republika Srpska, Radovan Viskovic, sagte, dass das Verfahren zur Gründung einer gemeinsamen Gesellschaft der Republika Srpska und der Republik Serbien für den Bau von Wasserkraftwerken an der Drina schon ein Jahr andauere, berichtet Indikator.ba.

- Vor fünfzehn Tagen wurde eine Vereinbarung über die Gründung einer gemeinsamen Gesellschaft zwischen den Elektrizitätsunternehmen Elektroprivreda Republike Srpske und Elektroprivreda Srbije unterzeichnet. Die Vereinbarung wurde an den Wettbewerbsrat von Bosnien und Herzegowina weitergeleitet, der sie nun genehmigen sollte. Wir erwarten damit keine Probleme, außer vielleicht politische - sagte Viskovic für RTRS.

Er betonte, dass bei der Gründung des gemeinsamen Unternehmens alle Verfahren eingehalten worden seien und dass die Politik nicht mit Fragen vermischt werden dürfe, die für die Entwicklung des Landes wichtig seien.

Viskovic äußerte seine Erwartung, dass der Wettbewerbsrat eine positive Stellungnahme abgeben und dadurch die Registrierung der gegründeten gemeinsamen Gesellschaft ermöglichen würde, wobei Serbien 51% und die Republika Srpska 49% des Kapitals haben würde.

- Dies würde die Voraussetzungen für den Beginn der Vorbereitungsarbeiten innerhalb des Projekts schaffen, für die die Eigentumsrechtsbeziehungen geklärt wurden und für die die Baugenehmigung und die Umweltgenehmigung vorliegen. In diesem Fall könnte das Projekt in den nächsten zwei Monaten beginnen - sagte Viskovic.

Das gemeinsame Unternehmen wurde mit dem Ziel gegründet, drei Wasserkraftwerke zu bauen - WKW Foca (44,15 MW), WKW Paunci (43,21 MW) und WKW Buk-Bijela (93,52 MW). Die installierte Gesamtleistung der drei Wasserkraftwerke beträgt 180 MW.
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