Quelle: eKapija | Donnerstag, 02.07.2020.| 13:52
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Strengere Maßnahmen in Gebieten im Ausnahmezustand - Versammlungsverbot für mehr als fünf Personen, Betrieb von Restaurants, Cafés und Bars eingeschränkt ...

Illustration (FotoPixabay.com/geralt)
Auf der Sitzung am 1. Juli beschloss die serbische Regierung besondere Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor COVID-19 in den lokalen Selbstverwaltungseinheiten, in denen aufgrund der Epidemie der Ausnahmezustand ausgerufen wurde.

Um unter anderem die weitere Ausbreitung der Infektion zu verhindern, hat die Regierung beschlossen, die Ansammlung von mehr als fünf Personen im Freien oder in Innenräumen in diesen lokalen Selbstverwaltungseinheiten zu verbieten, wenn es nicht möglich ist, einen persönlichen Abstand von zwei Meter und angemessene persönliche Schutzmaßnahmen zu gewährleisten, und es wird auch nicht möglich sein, Feiern oder Sport- und Unterhaltungsveranstaltungen zu organisieren.

Außerdem beschränkte die Regierung die Arbeitszeiten der Restaurants, Cafés, Bars und Imbissstuben von 7.00 bis 20.00 Uhr.

Wenn es um Vorschul- und Bildungseinrichtungen geht, müssen alle vorbeugenden Maßnahmen vollständig umgesetzt werden. Versammlungen an Bildungseinrichtungen werden verschoben, und die Aufnahme- und sonstigen Prüfungen werden unter Einhaltung aller Maßnahmen des Personenschutzes (physische Entfernung von zwei Metern, obligatorisches Tragen von Masken und Handschuhen) durchgeführt.

Die Nutzung von Außen- und Innenpools, Spa- und Wellnesscentern ist derzeit nicht möglich, aber Kosmetik- und Friseursalons, Schönheitssalons, Fitnesscenter und Fitnessstudios sollen unter vollständiger Einhaltung der Schutzmaßnahmen (Masken und Handschuhe) geöffnet bleiben, teilte die serbische Regierung auf ihrer Website mit.

Wir möchten daran erinnern, dass der Ausnahmezustand bisher in vier Städten, Vranje, Tutin, Novi Pazar und Kragujevac, ausgerufen wurde.

Hilfe für beschädigte Einrichtungen


In derselben Sitzung wurde beschlossen, 200 Mio. RSD für Bürger bereitzustellen, deren Familien- und Wohneinrichtungen während der Überschwemmungen im Juni beschädigt wurden.

Auf der Grundlage der Aufzeichnungen der lokalen Selbstverwaltungen werden die Mittel als Zuschüsse verteilt, um den Schaden so schnell wie möglich zu beheben.

Spende für die Impfstoffforschung

Die Regierung traf die Entscheidung, der Koalition für Innovationen zur Vorbereitung auf Epidemien (CEPI) als führendem Akteur auf dem Gebiet der COVID-19-Impfung 100.000 EUR zu spenden.

- Die Regierung hat beschlossen, mit ihren europäischen Partnern an diesem Projekt teilzunehmen und Weltgesundheitsorganisation finanziell zu unterstützen, die die Reaktion der Gesundheitssysteme auf COVID-19 stärken will. Geholfen soll auch der Koalition für Innovationen zur Vorbereitung auf Epidemien werden, die nach der Ebola-Epidemie in Westafrika gegründet wurde, um die Entwicklung von Impfstoffen gegen neue Krankheiten zu ermöglichen - heißt es in der Pressemitteilung.
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