Quelle: Tanjug | Dienstag, 09.06.2020.| 15:27
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Trandtex aus Serbien näht medizinische Uniformen für deutsche Ärzte

Illustration (FotoDragon Images/shutterstock.com)
Der serbische Hersteller von Arbeitskleidung Trandtex hilft deutschen Ärzten bei der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie, gibt die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) bekannt.

Der Hersteller von Arbeitskleidung für globale Marken hat sich ganz der Herstellung von medizinischen Uniformen verschrieben, von denen die meisten auf dem deutschen Markt verkauft werden, heißt es in einer Pressemitteilung der EBWE.

- Von den 3,5 Millionen medizinischen Uniformen, die Trendtex bereits pro Jahr herstellt, werden 80% in Deutschland verkauft. Zu den Käufern zählen auch Dänemark, Frankreich, Italien, Polen und Schweden - so die EBWE.

Wie bereits erwähnt, waren jedoch nicht alle Produkte für den Export bestimmt, da Tausende von Masken an serbische Krankenhäuser gespendet wurden.

Sie fügen hinzu, dass das Unternehmen mit dem Einsetzen des Coronavirus rund um die Uhr daran gearbeitet hat, die schnell wachsende Nachfrage in der Europäischen Union zu befriedigen, und dass es in neue Geräte zur Herstellung wiederverwendbarer Gesichtsschutzschilde und Poncho-Mäntel investiert hat.

- Jetzt arbeitet Trendtex daran, seine Produktionskapazität mit Unternehmensratschlägen der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) und der Europäischen Union (EU) zu verdoppeln. In der Pressemitteilung heißt es und stellt fest, dass dieser ehemalige Workshop heute über 2.000 Mitarbeiter in sieben Werken beschäftigt in Serbien, Bosnien und Herzegowina und Albanien.
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