Quelle: eKapija | Dienstag, 09.06.2020.| 12:43
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Strazevica-Tunnel auf Umgehungsstraße um Belgrad durchbohrt

Illustration (FotoNikifor Todorov/shutterstock.com)
Der Strazevica-Tunnel, ein Teil der Ortsumgehung Belgrad, oder genauer gesagt des Abschnitts von der Save-Brücke bei Ostruznica nach Bubanj Potok, wurde heute in Anwesenheit der serbischen Ministerin für Bau, Verkehr und Infrastruktur Zorana Mihajlovic durchgraben. Er wird einen Teil der linken Spur der Belgrader Umgehungsstraße ausmachen.

In den Bau der linken Röhre des 733 m langen Strazevica-Tunnels wurden rund 20 Mio. EUR investiert, und das öffentliche Unternehmen "Putevi Srbije" erwartet, dass diese Infrastruktureinrichtung vor Ablauf der festgelegten Frist - Anfang 2022 - fertiggestellt wird.

An der Veranstaltung nahmen auch der Belgrader Bürgermeister Zoran Radojicic und der amtierende Direktor von "Putevi Srbije", Zoran Drobnjak, teil.

Der Bau der rechten Röhre des Strazevica-Tunnels, der heute für den Gegenverkehr genutzt wird, begann 1992. Er wurde 2012 für den Verkehr freigegeben.

Dieser Tunnel auf Sektor 5 der Ortsumgehung verbindet nun die Route von Batajnica mit der Ringstraße nach Bubanj Potok.

Sobald die linke Spur der Autobahn von der neuen Brücke an der Save in der Nähe von Ostruznica und beide Spuren der Autobahn vom Strazevica-Tunnel zum Autobahnkreuz Bubanj Potok fertig sind, wird die 47 km lange Autobahn zwischen Batajnica und Bubanj Potok vollständig sein.

Das Ministerium für Bau, Verkehr und Infrastruktur geht davon aus, dass dies in weniger als zwei Jahren geschehen wird und der Bau weiterer 31 Kilometer der Umgehungsstraße von Bubanj Potok nach Vinca und Pancevo in Kürze vereinbart wird.

Die Ortsumgehung Belgrad, deren Bau vor 30 Jahren mit dem Ziel begonnen hat, den Güterverkehr aus dem Stadtzentrum zu verlegen, soll damit fertiggestellt werden.

Der Bau des 20,4 Kilometer langen Abschnitts der Belgrader Umgehungsstraße von der Save-Brücke bei Ostruznica nach Bubanj Potok kostet 207 Millionen Euro.

Hauptauftragnehmer ist die Power Construction Corporation aus China, und der Unterauftragnehmer ist das aserbaidschanische Unternehmen Azvirt sowie inländische Unternehmen.
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