Quelle: eKapija | Donnerstag, 14.01.2010.| 15:50
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In Erwartung von großen Investitioen – Gemeinde Kula bereit für öfffentlich-private Partnerschaften in Bereichen wie Industrie, Landwirtschaft und Tourismus

Mali Stapar
Mali Stapar (Fotob)
(Velibor Milojičić, Bürgermeister von Kula)

Mit einem angenehmen Geschäftsumfeld will die Gemeinde Kula Investoren anlocken. Das Wirtschaftsforum „Bačka 09“, das wir Ende 2009 veranstaltet haben, wird uns bei der Realisierung dieses Vorhabens sicher helfen. Das Treffen, an dem mehr als 150 Geschäftsleute teilgenommen haben, zeigte allen potenziellen Investoren, dass viele Menschen in Kula und in der ganzen Region positiv denekn und ein gemütliches Geschäftsumfeld schaffen wollen, sagte Velibor Milojičić, Bürgermeister von Kula in einem Interview für das Wirtschaftsportal „eKapija“.

Kula bietet, laut Milojičić, verschiedenste Investitionsmöglichkeiten, insbesondere in Sektoren wie Industrie, Landwirtschaft und Tourismus.

Industrie – Realisierung weitaus unten den realen Möglichkeiten

Mit 7 Gewerbezonen ist die Gemeinde Kula bereit, Grundstücke zu äußerst günstigen Preisen zur Verfügung zu stellen. Attraktive Grundstückpreise, eine äußerst günstige geographische Lage (Nähe der Grenze zu Ungarn und Kroatien) und hoch qualifizierte und motivierte Arbeitskräfte – dass sind die größten Vorteile der Gemiende Kula. "Hellenic Sugar", "Euro-in", "PG Lorenzetti" sind nur einige ausländische Unternehmen, welche die Entwicklungspotenziale der Gemiende Kula erkannt und hier investiert haben.

Momentan wird die Gewerbezone „Blok 66“ in Kula gebaut, mit entsprechender Infrastruktur für einheimische und ausländische Investoren, geeignet für Start-up- und andere Erntiwcklungprogramme. Die Zone nimmt eine Fläche von 85,85 ha ein.

Die Gewerbezone „Blok 66“ liegt zwischen Ortschaften Kula und Vrbas, an der Magistrale M-3. Man muss hier das Kanalisations und ein Umspannwerk (bis 630 kW) bauen lassen. Geplant ist auch der Bau eines Gasnetzes.

Auf unsere Frage, ob sich bestehende Gewerbezonen erweitern lassen, antwortete Milojičić:

- Es wäre wunderschön, wenn wir die bestehenden Zonen erweitern müssten. Wir verfügen über zahlreiche Grundstücke entlang der Magistrale, deren Zweck verändert werden kann.

Mali Stapar
Mali Stapar (Fotob)

Landwirtschaft

Landwirtschaftliche Nutzflächen in der Gemeinde Kula nehmen eine Fläche von 42.818,5 ha ein. Hohe Bodenqualität, gute Bewässerungsmöglichkeiten und günstige Wetterbedingungen bilden eine äußerst gute Grundlage für die Entwicklung der Landwirtschaft und insbesondere des Getreideanbaus. 10.059 ha gehören dem Staat. Die Gemeinde verfügt über ein gut aufgebautes Kanalsystem für Be- und Etwässerung der Äcker. Die Nachfrage nach landwirtschaftlichen Erzeugnissen in der Umgebung kann die hiesige Produktion absorbieren. Die Entwicklungsstrategie der Gemeinde legt deshalt das Hauptgewicht auf die Förderung der Landwirtschaft.

Touristische Projekte der Gemeinde

Die Ortschaft Mali Stapar und seine Naturschönheiten eignene sich zum Bau von Beherbergungsobjekten und Entwicklung von Wassersport- und Ausflugtourismus.

Mali Stapar
Mali Stapar (Fotob)

Aktuell ist auch das Projekt zum Bau der Kuranstalt und des touristischen Zentrums „Razvala“, die Thermalquellen in der Umgebung für verschiedene Rehabilitations- und Rekreationsprogramme nutzen sollen. Dem Raumentwicklungsplan der Gemeinde Kula nach gehört dieses Projekt zum Segment der touristischen Rekreation. Eine Thermalquelle lässt sich in nur drei Monate einrichten, während man für den Bau des touristischen und Rekreationsobjekt „Razvala“ mindestens ein Jahr braucht. Das Projekt und eine gründliche geologische und hydrogeologische Untersuchung der Quellen würden, ersten Einschätzungen zufolge, 30 Mio. Dinar kosten. Die Gemeinde Kula und die Autonome Provinz Vojvodina sind bereit, das Projekt zu finanzieren.

Der Bau einer Kuranstalt und eines touristischen Zentrums sollte mindestens 10 Mio. Euro kosten. Das Projekt gehört de rGemeinde Kula und privaten Investoren. Die Gemeinde sei, laut der Behörden, bereit für öffentlich-private Partnerschaften bei der Realisierung solcher Projekte.

Greenfield- und Brownfield-Investitionen

Dank einer gut entwickelten Rohstoffbasis in der Gemeinde und Möglichkeiten für die Anwendung von neuen Technologien hat die Nahrungsmittelindustrie die besten Entwicklungs- und Gewinnaussichten, genauso wie der Kur- und Gesundheitstourismus.

Brownfield-Investitionen sind in Sektoren wie Textil- und Bekleidungsindustrie (Textilfabrik Sloboda), Metallindustrie (Armaturenhersteller „Istra“), Möbelindustrie (Möbelfabrik „Kramer) sowie in der Viehwirtschaft und Weinbau.

Kula verfügt über große Kapazitäten, wenn es um erneuerbare Energiequellen geht – Biomasse, Thermalquelle, Wind- und Sonnenenergie.

Verkehrsverbindungen

Die Gemeinde Kula befindet sich in einer fruchtbaren Ebene, zwischen den größten Städten in der Gemeinde Vojvodina – Novi Sad (52 km), Sombor (40 km) und Subotica (60 km). Die Gemeinde ist nur 132 km von Belgrad entfernt. Der Grenzübergang an der Grenze zu Ungarn ist 66 km und der Hafen Bogojevo an der Donau 38 km entfernt. Die Magistrale M-3 führt durch die Gemeinde genauso wie der Kanal Donau-Theiss-Donau. Die internationale Eisenbahnstrecke Wien-Budapest-Belgrad liegt nur 10 km entfernt von der örtlichen Strecke Sombor-Sivac-Crvenka-Kula- Vrbas, die durch Gemeinde führt.

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