Quelle: N1 | Sonntag, 29.03.2020.| 16:08
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EU genehmigt 15 Mio. EUR für Serbien aus laufenden Vereinbarungen - Weitere, für Nis-Dimitrovgrad-Gaspipeline vorgesehene 57,6 Mio. EUR könnten auch umgeleitet werden

Illustration (FotoReinhard Tiburzy/shutterstock.com)
Der EU-Kommissar für europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen, Oliver Varhelyi, sagte in seinen Briefen an die serbische Premierministerin Ana Brnabic und die europäische Integrationsministerin Jadranka Joksimovic, er habe seine Dienste angewiesen, 15 Mio. EUR für den aktuellen Bedarf und die Mittel zur Verfügung zu stellen, und diese Mittel sollen aus den aktuellen UNDP-, UNOPS- und EU-Integrationsvereinbarungen bereitgestellt werden.

Wie er sagte, müssen die verbleibenden Mittel der EU-Integrationsinstrumente im Wert von insgesamt 20,8 Mio. EUR erneut geprüft werden.

Varhelyi fügte hinzu, dass auf der Grundlage des Abkommens mit der Regierung Serbiens ein Zeitrahmen für Projekte wie die Gasverbindung zwischen Serbien und Bulgarien und das Biomasseprojekt mit der Entwicklungsbank KfW neu definiert werden muss, damit diese Mittel umgeleitet werden können. Dies könnte weitere 57,6 Mio. EUR freisetzen, fügte der Kommissar hinzu.

In seinen Briefen betonte Varhelyi, dass die Europäische Kommission auch mit internationalen Finanzinstitutionen zusammengearbeitet habe, um die optimalen Lösungen für die Liquiditäts- und Finanzprobleme des Privatsektors zu finden, berichtet FoNet.

Es wird nach Möglichkeiten gesucht, wie multinationale Instrumente wie die Garantie des westlichen Balkans der Region am effizientesten helfen können.

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