Quelle: eKapija | Donnerstag, 26.03.2020.| 10:42
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EMS unterzeichnet Vereinbarung über den Bau der Stromleitung Kragujevac-Kraljevo im Wert von 13,5 Mio. EUR

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Illustration (FotoVereshchagin Dmitry/shutterstock.com )
Elektromreza Srbije hat mit Vertretern des Konsortiums der Auftragnehmer eine Vereinbarung über den Bau einer 400 Kilometer langen 400-kV-Stromleitung zwischen Kragujevac und Kraljevo unterzeichnet. Der Gesamtwert der Arbeiten und der Ausrüstung beträgt 13,5 Mio. EUR, gab heute das Miinisterium für Bergbau und Energie bekannt.

Die Arbeiten sollten in etwa dreißig Tagen unter vollständiger Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen aufgrund von Coronavirus beginnen.

Die Vereinbarung wurde vom Direktor des Rettungsdienstes, Jelena Matejic, und einem Vertreter des Konsortiums, Mladen Zujkovic, in Anwesenheit des serbischen Ministers für Bergbau und Energie, Aleksandar Antic, unterzeichnet.

Antic sagte, dass die Hochspannungsleitung zwischen Kragujevac und Kraljevo die erste Infrastrukturanlage war, die nach der Umsetzung des Ausnahmezustands in Serbien gebaut wird, was, wie er sagte, „genug über die bemerkenswerte Bedeutung dieses Projekts innerhalb der Transbalkan-Korridors für die Energieübertragung sagt."

- Der Bau dieser Stromroute wird erhebliche Auswirkungen auf die Gesamtenergiestabilität der Region haben, da sie uns in den nächsten Phasen über Rumänien mit Osteuropa und auch mit Westeuropa verbindet - sagte Antic.


Wie bereits erläutert, ist die Stromleitung Teil des zweiten Abschnitts des Transbalkan-Korridors für die Übertragung von Elektrizität, einem Projekt von besonderer nationaler und regionaler Bedeutung, das den Verbrauchern auf dem Gebiet Serbiens eine sichere und stabile Stromversorgung ermöglichen wird und verbindet gleichzeitig die Märkte Ost- und Westeuropas.

- Zusammen mit dem Bau der Stromleitung beinhaltet der zweite Abschnitt die Erhöhung des Spannungspegels von TS Kraljevo 3 auf 400 kV und die Ausstattung eines 400-kV-Hochspannungsleitungsschachts bei TS 400/110 kV Kragujevac 2 - heißt es in der Mitteilung.

Die Frist für die Fertigstellung der Arbeiten beträgt 610 Tage. Der Gesamtinvestitionswert des zweiten Abschnitts beträgt zusammen mit den Arbeiten an den Umspannwerken in Kragujevac und Kraljevo 29,6 Mio. EUR.


Die Finanzierung erfolgt durch ein von der deutschen Entwicklungsbank KfW für EMS genehmigtes Darlehen in Höhe von 15 Mio. EUR (mit staatlicher Garantie), ferner durch eine Spende von 6,5 Mio. EUR aus der EU, die über den Mechanismus des Westbalkan-Investitionsrahmens aus dem Gemeinsamen EU-Fonds für Westbalkan (direkt von der KfW zu zahlen) an EMS vergeben wird, sowie aus eigenen Mitteln des serbischen Übertragungsnetzbetreibers EMS.

Wie gesagt, nach Fertigstellung des zweiten Abschnitts des Transbalkankorridors soll der dritte Abschnitt realisiert werden, der den Bau einer doppelten 400-kV-Stromleitung Bajina Basta-Obrenovac (109 km) und die Erhöhung der Spannung von TS beinhaltet Bajina Basta auf 400 kV und die Ausstattung von zwei neuen 400-kV-Hochspannungsleitungsschächten am TS 400/220 kV Obrenovac sowie der vierte Abschnitt, der den Bau einer doppelten 400-kV-Stromleitung Bajina Basta-Visegrad-Pljevlja beinhaltet.
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