Quelle: eKapija | Donnerstag, 12.03.2020.| 13:21
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BRNABIC: Serbische Wirtschaft ist stabil, Staat stellt weitere 24 Milliarden Dinar für große Investitionen bereit

(FotoYouTube/screenshot)
(Ana Brnabic) Die serbische Premierministerin Ana Brnabic erklärte heute, dass die serbisce Wirtschaft trotz des Auftretens des Coronavirus stabil sei sowie dass es keinen Grund zur Panik gebe. Der Staat habe ihr zufolge auch beschlossen, weitere 24 Mrd. Dinar in große Projekte zu investieren, um die wirtschaftlichen Aktivitäten zu unterstützen und das Wachstum zu fördern.

- Serbiens Wirtschaft hält sich derzeit gut. Die Regierung wird bereit sein, diese Situation aufrechtzuerhalten und unsere Wirtschaft so klein wie möglich zu halten - sagte sie auf einer Pressekonferenz.

Sie sagte auch, dass "die Situation von Minute zu Minute überwacht wird" und dass derzeit die am stärksten gefährdeten Sektoren in Serbien Tourismus, Transport und Logistik seien.

- Wir treffen uns regelmäßig und werden nach Bedarf reagieren und zur richtigen Zeit die richtigen Vorkehrungen treffen - so Brnabic.

Sie erinnerte daran, die Regierung Serbiens habe beschlossen, zusätzliche 24 Milliarden Dinar bzw. mehr als 200 Mio. EUR in große Projekte zu investieren, um das wirtschaftliche Wachstum zu förderun und die Umsetzung des Programms "Serbien 2020-2025" zu beschleunigen.


Sie fügte hinzu, dass nach den konservativsten Schätzungen die Pandemie des Koronarvirus das Wachstum der Weltwirtschaft um 0,5% verringern wird, und fügte hinzu, dass "eine Zunahme der privaten und öffentlichen Investitionen das beste Mittel ist, um das Wachstum zu verlangsamen".

Daher sei es ihrer Ansicht nach wichtig, dass die serbische Nationalbank den Referenzzinssatz auf 1,75% und den Korridor der Basisreferenzzinssätze auf ein Prozent senkte.

- Angesichts des geringen Inflationsdrucks erwarten wir, dass diese Maßnahme die Kredit- und Wirtschaftstätigkeit im privaten Sektor erhöhen wird - sagte sie.


Sie erinnerte auch daran, dass im Februar beschlossen wurde, dass der Staat den Bürgern erlauben würde, weitere 60.000 Touristengutscheine zu erhalten, um die erwarteten geringeren Ankünfte ausländischer Gäste zu mildern.

- Morgen werden wir uns mit allen Hoteliers treffen, um ihre Probleme zu sehen und diese Konsequenzen zu mildern - so die Premierministerin.
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