Quelle: Tanjug | Mittwoch, 04.03.2020.| 15:49
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Anwälte in Serbien sind ab Montag mit dem Kataster digital verbunden - Banken im System bis Ende März

Ilustration (FotoNotarYES/shutterstock.com)
Mehr als 10.000 Anwälte in Serbien können ab Montag (2. März 2020) alle Anträge der Bürger und der Unternehmen an Kataster über die Anwendung "eŠalter" einreichen.

Man muss nicht mehr in die Filialen des Vermessungsamtes der Republik Serbien RGZ gehen. Dank diesem Service und der Online-Plattform GeoSrbija können Anwälte von ihren Büros aus auf Katasterdatenbanken zugreifen.


- Tausende Anwälte können ab Anfang März mit dem Kataster digital kommunizieren - sagt die Pressesprecherin des Vermessungsamtes Maja Radovic gegenbüer Tanjug.
Auf diese Weise, sagt sie, erhöht sich die Kapazität des Katasters von 170 auf mehr als 5.700 Schalter, was Zeit für Anwälte und Arbeiter des Katasters spart. Anwälte können den Fortschritt der eingereichten Ansprüche über den Service eKatastar-Status predmeta (Falldienst) verfolgen.

Mit den neuen Bestimmungen des Gesetzes über Änderungen des Gesetzes über die Registrierung im Immobilienkataster und in den Immobilienlinien werden alle vom Kataster getroffenen Entscheidungen den Anwälten in digitaler Form am "Electronic Bulletin Board" der RGZ zur Verfügung gestellt. Bei Bedarf können Anwälte über den Dienst "E-Beschwerden" (e-Primendbe) eine Beschwerde über die Qualität und Geschwindigkeit des Dienstes oder aufgrund der langen Wartezeit zur Lösung des Falls einreichen.

Durch die digitale Verbindung von Anwälten und Katastern und deren digitale Einreichung, ohne zum Kataster zu gehen, würde die Möglichkeit, dass Fälle "in einer Schublade aufbewahrt" werden, verhindert, wie viele Bürger und Anwälte warnten.

In Serbien gibt es fast 5.000 Anwaltskanzleien und etwa 600 zugelassene Vermessungsorganisationen.

Eine der Prioritäten des Ministeriums für Bau, Verkehr und Infrastruktur in diesem Jahr sei, laut Worten von Maja Radovic, die Digitalisierung des Katasters und die vollständige Reform des Vermessungsamtes, was, unter anderem, bei einem Treffen zwischen dem stellvertretenden Ministerpräsidentin und Bauministerin Zorana Mihajlovic und einer IWF-Delegation besprochen worden sei. Die Anwälte haben wie üblich über den Service e-Kataster und das GeoSrbija-Portal digitalen Zugang zu allen Katasterdatenbanken für Immobilien.

Bis Ende März, so die RGZ, werden alle Banken in Serbien an der digitalen Kommunikation mit dem Kataster beteiligt sein.

- Dies wird eine schnellere Registrierung und schnellere Löschung von Hypotheken sowie zuverlässigere Daten ermöglichen, da Kollegen von Banken in ganz Serbien direkt auf den Katasterservice zugreifen und diese Art von Änderung beantragen werden - sagte Maja Radovic.
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