Quelle: Tanjug | Mittwoch, 26.02.2020.| 15:25
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Ausbeutung von Jadarit wird voraussichtlich 2024 beginnen - Regierung und Rio Tinto suchen nach Partner für eine Batteriefabrik in Loznica

Illustration (FotoSumit buranarothtrakul/shutterstock.com)
Der serbische Minister für Bergbau und Energiewirtschaft Aleksandar Antic gab heute bekannt, dass, wenn alles gut geht, die Ausbeutung von Jadarit im Rahmen des vom Unternehmen Rio Tinto in der Umgebung von Loznica umgesetzten "Jadar"-Projekts voraussichtlich Ende 2024 oder Anfang 2025 erwartet werden könnte.

Eine bedeutende Phase der Entwicklung dieses Projekts werde eben von Rio Tinto in Serbien durchgeführt, sagt Minister Antic und fügt hinzu, dass geologische Untersuchungen abgeschlossen seien, sowie dass Ri Tinto in den 18 Monaten eine Reihe von Aktivitäten realisieren müsse, eine Machbarkeitsstudie erstellen lassen, die Reserven bestätigen und schließlich sich die Erteilung einer Baugenehmigung für die Mine beantragen.


- Wenn alles gut geht, können wir schon Ende 2024 oder Anfang 2025 den Anfang der Ausbeutung erwarten. In die Eröffnung der Mine sollen 1,5 Mrd. USD investiert werden - sagte Antic beim Besuch im Unternehmen Rio Tinto.

Es werde, laut seinen Worten, erwartet, dass das Unternehmen die Entscheidung über die Investition in der nächsten Zeit treffe.

- Ich bin fest davon überzeugt, dass diese Investitionsentscheidung positiv ausfallen wird, angesichts der Tagsache, dass Rio Tinto bisher mehr als 200 Mio. USD in die geologischen Untersuchungen investiert hat - so Antic.

Die serbische Premierministerin Ana Brnabic gab heute bekannt, dass die serbische Regierung und das Unternehmen Rio Tinto im Rahmen der Zusammenarbeit am "Jadar"-Projekt gemeinsam nach potenziellen strategischen Partner für die Eröffnung einer Batteriefabrik oder eines Werks für die Herstellung von Elektroautos suchen werden.

Die Premierministerin sagte auch, dieser Parnter wird Lithium und alles aus der Chemiefabrik von Rio Tinto als Grundlage für ein weiteres Endprodukt verwenden, das ihrer Ansicht nach die gesamte serbische Wirtschaft ankurbeln wird.

- Wir nähern uns auch bestimmten Besprechungen mit bestimmten Unternehmen, die wir identifiziert haben. Dies ist eine wichtige Komponente dieses Projekts - so Brnabic.

Sie erklärte, dass der Bau der Chemiefabrik Ende 2021 erwartet werden kann.


- Für Loznica und diese Region bedeutet dies, dass wir eine Anlage haben, die 20% größer ist als die derzeitige NIS-Raffinerie in Pancevo, 2,6 Kilometer lang und 1,6 Kilometer breit - so Brnabic.

Die Premierministerin sagte auch, dass ein großer Erfolg für Serbien eine Vereinbarung mit Rio Tinto sein würde, seine Laboratorien und alle komplexen Analysen, die sie derzeit in seiner Einrichtung in Australien durchführen, nach Serbien zu verlegen.
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