Quelle: eKapija | Sonntag, 26.01.2020.| 20:13
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RÜCKBLICK AUF 2019 - Investitionen im Bereich SPORT, die das größte Interesse von eKapija-Benutzern geweckt haben

(FotoYouTube/screenshot)
Der Bau eines Nationalstadions, der Wiederaufbau bestehender und der Bau neuer Stadien in ganz Serbien, die Renovierung von Sportplätzen und -hallen kennzeichnen zweifellos das Sportjahr hinter uns. Die seit Jahren oder Jahrzehnten diskutierten Projekte scheinen endlich Anklang gefunden zu haben. Da nur wenige von ihnen fertiggestellt waren, blieben die meisten auch 2019 auf dem Papier.

Die Teilnahme serbischer Fußball- und Basketballmannschaften an europäischen Turnieren in den letzten Jahren hat dazu geführt, dass die Probleme der heimischen Sportinfrastruktur angegangen werden müssen. Gemäß den von der UEFA festgelegten Standards sollten mehrere Städte in ganz Serbien neue Stadien erhalten, und der Baubeginn wurde für das Frühjahr 2020 angekündigt. Neben dem Bau neuer Stadien kündigen staatliche Beamte ehrgeizig die ganzen Komplexe an diesen Standortea an, die auch neue Investitionen und Arbeitsplätze für die Städte bringen werden.

Die Geschichte des Nationalstadions ging bis zur Standortwahl in Surcin und den ersten Ausschreibungen für geodätische Vermessungen im Jahr 2019. Die Ankündigungen wurden von einer Diskussion über die Notwendigkeit und finanzielle Durchführbarkeit des Baus begleitet.

Die Pläne und konkreten Arbeiten umfassen auch einige Sportplätze und -hallen. Einige von ihnen wurden rekonstruiert, um die Bedingungen für heimische Basketball- und Handballvereine, Sportler und Turner zu verbessern.

Ob 2020 einen Epilog zur „Stadien-Saga“ bringen wird, bleibt abzuwarten. Wir werden mit Sicherheit alle Ereignisse verfolgen und darüber berichten und in der Zwischenzeit einen Rückblick auf die Sportprojekte im Jahr 2019 werfen, die die größte Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erregten.

Stadion des Fußballvereins Partizan


Ende September 2018 wurde der detaillierte Regulierungsplan des Partizan-Sportkomplexes zur vorzeitigen öffentlichen Einsichtnahme vorgelegt. Die Schaffung von Planungsmöglichkeiten für die Rekonstruktion und den Bau neuer Gebäude, die Sicherung der technischen Infrastrukturkapazitäten für den geplanten Bau, die Aufrechterhaltung und Verbesserung der Umweltbedingungen sowie die Umsetzung eines autarken und ökologisch stabilen Systems wurden als besondere Ziele der Vorbereitung des Plans angeführt.
(FotoPrintscreen)


Die geplanten Einrichtungen sind in drei funktionale räumliche Einheiten unterteilt: ein Fußballstadion mit Nebenanlagen, Hallensportplätze und Sportplätze im Freien.

Nationales Fußballstadion

Die Ankündigungen des letzten Jahres zum Bau eines nationalen Fußballstadions begannen im April, als bekannt wurde, dass das Stadion in Surcin zu bauen ist. Damals hieß es, „das grandiose Stadion wird sich auf 35 Hektar ausbreiten und wird mit seinen Nebenanlagen und anderen Einrichtungen eine fläche von insgesamt 430 Hektar einnehmen und 60.000 Zuschauer aufnehmen können“.

Der serbische Finanzminister Sinisa Mali kündigte an, dass der Bau des Nationalen Fußballstadions in Surcin sehr bald beginnen werde. Die Arbeiten sollen, laut seinen Worten, in zweieinhalb bis drei Jahren abgeschlossen werden. Nach den damaligen Ankündigungen des serbischen Fußballverbandes sollte das Projekt 50 bis 70 Millionen Euro kosten, und Mali wies darauf hin, dass das Konzept Stadium City heißen sollte. Ihm zufolge soll der ganze Stadion-Komplex als eine Stadt funktionieren.

(FotoUrbanistički zavod Beograda)

Die ersten konkreten Schritte für den Bau des Nationalen Fußballstadions wurden im September 2019 unternommen, als das erste öffentliche Vergabeverfahren für die Erstellung einer geodätischen und geologischen Grundlage für die Ausarbeitung eines Bebauungsplans für das Sondergebiet des Nationalen Fußballstadions in Surcin eröffnet wurde.

Im November kündigte Mali an, dass der Bau Mitte 2020 beginnen könnte, und Ende 2019 wurden 250 Mio. EUR für den Bau bereitgestellt.


Renovierung der "Pionir"-Halle

Die im Volksmund als Pionir bekannte Aleksandar-Nikolic-Halle, die 1973 eröffnet wurde, wurde 2019 endlich renoviert. Die Erweiterung der Kapazitäten, der Austausch des Parketts und eine Erhöhung des Sicherheitsniveaus waren aufgrund der Harmonisierung mit der FIBA-Standards. Die Pionir Hall wurde im Oktober eröffnet.


Renovierte "Pionir"-Halle (FotoBeograd.rs)


Stadion in Loznica


Laut den Projekten zum Wiederaufbau und zum Bau von Stadien in ganz Serbien soll Loznica auch ein neues Stadion gemäß UEFA-Normen erhalten. Die Kapazität wird zwischen 8.000 und 8.500 Zuschauern liegen, außerdem sind zwei Fußballplätze geplant.

Design des Stadions in Loznicai


Karadjordje-Stadion in Novi Sad


Obwohl bereits angekündigt worden war, das Stadion des Vojvodina FC in Novi Sad wiederaufzubauen ist, gab die Geschäftsführung dieses Fußballvereins bekannt, dass das Karadjordje-Stadion nicht einmal die Anforderungen für die dritte Qualifikationsrunde der Europa League erfülle, weshalb man ein neues Stadion bauen müsse. Wie bereits erwähnt, handelt es sich um eine Investition in Höhe von 25 Mio. EUR. Der Bau wird mit Unterstützung der Republik Serbien an dem Ort durchgeführt, an dem sich das derzeitige Stadion befindet.

Design des Karadjordje-Stadions in Novi Sad (FotoFK Vojvodina)

Iz uprave kluba, kasnije su naveli i da idejni projekat za izgradnju stadiona Karađorđe već postoji, a na ovom linku možete pogledati kako bi trebalo izgleda.

Stadion in Kraljevo


Kraljevo sollte auch ein neues, modernes Stadion mit 8.000 Plätzen bekommen. Das geplante Spielfeld sollte gemäß den Anforderungen der UEFA und des Investors eine Fläche von 105 x 68 m mit Kunstrasen haben.

Design des zukünftigen Stadions in Kraljevo (FotoGrad Kraljevo/ Energoprojekt)



Zajecar-Stadion

Zajecar ist eine der sechs Städte, die zusammen mit Subotica, Loznica, Kraljevo, Leskovac und Vranje ein neues Stadion bekommen. Etwa einen Kilometer südlich des Stadtzentrums am Stadtrand von Kraljevica soll in Zajecar innerhalb des bestehenden Sport- und Erholungskomplexes ein Stadion mit 8.186 Sitzplätzen errichtet werden, das den UEFA-Standards entspricht.

Zukünftiges Stadion in Zajecar, südwestliche Seite (FotoGrad Zaječar)



Stadion des FV "Crvena zvezda" in Belgrad

Die Ergebnisse des Architekturwettbewerbs für den Wiederaufbau des Rajko-Mitic-Stadions wurden im Juni 2019 vorgestellt, und die Autoren der drei besten Lösungen der 17 eingereichten wurden mit einem zusätzlichen dritten Preis ausgezeichnet. Zwei Arbeiten mit und ohne Laufbahn erfüllten die Kriterien der Kommission wie Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit (eine Lösung mit Sonnenkollektoren), Realisierungsmöglichkeit, aber auch die Anpassung des Stadions an das aktuelle Stadtbild.


Trotzdem scheint das Wiederaufbauprojekt Ende 2019 aufgegeben worden zu sein, und der Generaldirektor von Roter Stern Belgrad, Zvezdan Terzic, kündigte an, dass der Verein ein neues Stadion im Wert von rund 200 Millionen Euro erhalten werde.

(FotoYouTube/screenshot)



Eine Sporthalle und Kletterfelsen in Kosutnjak

Der Bau einer multifunktionalen Sporthalle im Institut für Sport und Sportmedizin der Republik Serbien in Kosutnjak begann im Juni. Die Arbeiten werden voraussichtlich Anfang 2021 abgeschlossen sein. Das Projekt sieht den Bau einer Halle für Ringen, Judo, Taekwondo, Karate, Bogenschießen, Gewichtheben und Sportklettern vor. Der Plan umfasst auch ein Fitnessstudio, einen Platz für Turniere und Ballsportarten, aber auch einen Raum zur Entspannung.

Sporthalle in Kosutnjak (Foto Zavod za sport i medicinu sporta RS)


Der Bau von zwei künstlichen Kletterfelsen, einem Boulderfelsen und einem 17-m-Felsen, wurde im März begonnen und ist im Gange. Sie werden sich in der Nähe des Institutsstadions befinden.

Stadion in Stadion

Leskovac, einst als serbisches Manchester bekannt, sollte ein Stadion nach englischem Vorbild erhalten. Das neue Stadion wird eine Kapazität von mindestens 8.000 Zuschauern haben, und das vorläufige Design bietet Platz für 8.244. Der Platz wird 68 Meter breit und 105 Meter lang sein.

Design des Stadions in Leskovac




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