Quelle: Novosti | Donnerstag, 23.01.2020.| 14:46
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Produzenten brauchen dreimal so viel Geld in Serien investieren, um staatliche Subventionen zu erhalten

Illustration (Foto Pavel L Photo and Video /shutterstock.com)
Eine neue, vor Neujahr verabschiedete Verordnung über Investitionsanreize für audiovisuelle Werke sieht vor, dass Produzenten statt 100.000 wie bisher mindestens 300.000 EUR pro Folge in eine Fernsehserie oder Werbung investieren müsen, um 25% des investierten Geldes vom Staat zurückerstattet zu bekommen.

- Eine durchschnittliche Folge kostet 80.000 bis 90.000 Euro. Lokale Produzenten haben keine Kapazität für ein Budget von 300.000 Euro pro Folge und es ist unter den Bedingungen, unter denen wir leben, völlig unrealistisch. Das können nur Ausländer tun, die hier produzieren - sagt Zoran Jankovic von Kosutnjak Film für News.

Rados Bajic von Contrast Studios sagt, dass die einzigen Vorteile für serbische Produzenten darin liegen, ausländische Produktionen ins Land zu bringen.

Bei Filmprojekten liegt nach dem neuen Dekret die Schwelle für die Regierung, die Produktion von In- und Auslandsfilmen zu subventionieren, ebenfalls bei 300.000 Euro. Für Projekte über 500.000 Euro, deren Inhalt das Ansehen des serbischen Staates nicht gefährdet, kann eine Rendite von 30% erzielt werden, was bedeutet, dass das Filmen in Serbien für Ausländer immer noch billiger ist als zu Hause, schreibt die Tageszeitung.
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