Quelle: Tanjug | Mittwoch, 22.01.2020.| 14:04
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Serbien erwägt, Bulgarien beim Aufbau des türkischen Stroms zu unterstützen

Illustration (FotoAndrea Slatter/shutterstock.com)
Laut Worten des Direktors von Srbijagas Dusan Bajatovic erwäge Serbien, Bulgarien beim Aufbau der TurkStream auf seinem Territorium zu unterstützen, um Serbien den Anschluss an diese Gaspipeline zu sichern. Die ganze Infrastruktur in unserem Land soll spätestens bis zum 1. Oktober dieses Jahres fertiggestellt und bereit sein.

Auf die Frage von TV Prva, warum sich die Arbeiten an der TurkStream-Pipeline in Bulgarien verzögert haben, und ob die Verzögerung von Amerikanern gefordert wird, antwortete Bajatovic, dass Bulgarien zweifellos unter Druck ist, aber dass sie zugleich zu einem Gas-Hub entwickeln und Gaslieferungen sowohl aus Rumänien als auch aus Griechenland sichern will.

- Bulgaren wünschen sich sicher bessere Position als Händler - sagte Bajatovic und fügte hinzu, dass der bulgarische Staat die Baugenehmigungen erteilt habe sowie dass kleinere Arbeiten aufgenommen wordne seien.

Er erinnerte aber auch, dass das South Stream-Projekt wegen der Position Bulgariens gescheitert sei.

Derzeit werde es, laut seinen Worten, darüber verhandelt, dass Serbien am Bau in Bulgarien mit einem Teil der Baumaschinen und durch den Einsatz von Schweißern teilnehme, um den ersten, 308 km langen Abschnitt möglichst schnell fertigzustellen und Serbien an das bulgarische System anzuschließen.

Bajatovic erinnerte auch daran, dass in Serbien alle 403 km Gasleitungen verlegt worden seien, dass man nur noch einige Block- und vier Messstationen sowie drei "Ausgänge" bei Cuprija, Belgrad und Gospodjinci bauen solle.
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