Quelle: Tanjug | Sonntag, 19.01.2020.| 21:49
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IWF-Mission im Februar in Belgrad - Gespräche über wirtschaftliche Perspektiven und Risiken geplant

Illustration (FotoPressmaster/shutterstock.com)
Die Mission des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird vom 24. bis 28. Februar in Belgrad sein, um die aktuellen makroökonomischen Entwicklungen sowie die wirtschaftlichen Aussichten und Risiken mit Vertretern der serbischen Regierung zu erörterndem, gab der in Serbien ansässige Vertreter des IWF, Sebastian Sosa an.

Sosa sagte Tanjug, dass sie während des IWF-Aufenthalts auch die Fortschritte bei der Umsetzung der Reformen im Rahmen eines von PCI (Policy Coordination Instrument) unterstützen Kooperationsprogramms erörtern werden, das die Steuerverwaltung und Reformen in anderen Bereichen des öffentlichen Sektors, Steuerregeln und öffentliche Investitionen sowie staatliche Unternehmensführung umfasst.

- Die Vertreter der IWF-Mission werden dieses Thema mit Vertretern der Nationalbank von Serbien, des Finanzministeriums, des Wirtschaftsministeriums und anderen Beamten des öffentlichen Sektors besprechen, sagte Sosa.

Der IWF genehmigte im Juli 2018 ein neues Kooperationsprogramm für Serbien

Der Exekutivausschuss des Internationalen Währungsfonds (IWF) genehmigte auf seiner Sitzung im Juli 2018 ein neues Kooperationsprogramm, das vom Policy Coordination Instrument (PCI) für Serbien unterstützt wird.

Das Programm baut auf dem im Februar 2018 erfolgreich abgeschlossenen Stand-by-Arrangement auf.

Das Programm zielt darauf ab, die makroökonomische und finanzielle Stabilität aufrechtzuerhalten und eine ehrgeizige strukturelle und institutionelle Reformagenda voranzutreiben, um ein rasches und integratives Wachstum, die Schaffung von Arbeitsplätzen und einen verbesserten Lebensstandard zu fördern.

Die Vereinbarung ist für einen Zeitraum von 30 Monaten genehmigt, und fünf Programmüberprüfungen finden nach einem halbjährlich festgelegten Zeitplan statt.
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