Quelle: Tanjug | Dienstag, 14.01.2020.| 14:00
Lesen Sie einen Artikel aus Drucken Sie die Nachricht

Serbischer Bäckerverband: Serbien importiert kein Weißbrot, sondern nur spezielle Sorten, die im Land nicht hergestellt werden

Illustration (Fotoamenic181/shutterstock.com)
Brot und Backwaren sind unter dem gleichen Code registeirt und dies sei der Grund, warum die Information, dass Serbien viel Brot einführt, an die Öffentlichkeit kam. Bei näherer Betrachtung der Importstruktur wird es schnell klar, dass weniger als 10% der Gesamtimporte in diesem Bereich auf Brotentfallen, sagte der Präsident des Serbischen Bäckerverbandes Zoran Pralica gegenüber der Nachrichtenagentur Tanjug.

Serbien importiere, laut seinen Worten, kein Weißbrot, sondern spezielle Sorten von Toast, die im Land nicht hergstellt werden, sowie gefrorenen Blätterteig und bestimmte Arten von Croissants.

Mit solchen Produkten werden vorwiegend Hotels und Einzelhandelsketten versorgt, sodass 90% der Gesamtiporte von Brot und Backwaren auf zwei größte Handelsketten in Serbien entfallen, fügte er hinzu.

Auf die Frage, warum Serbien solche Produkte einführt, obwohl es reich an Weizen ist, antwortete Pralica, das einheimische Bäckereien hauptsächlich auf der Brotherstellung orientiert seien und keine teuren Fertigungslinien zur Herstellung dieser Arten von Backwaren hätten:

- Früher waren solche Produktionslinien in Serbien nicht notwendig, aber in den letzten 10 Jahren wurden zahlreiche neue Hotels und moderne Supermärkte eröffnet, und die Nachfrage nach Backwaren, die in Serbien nicht hergestellt werden, nimmt zu.


Er bestätigte auch die Information, dass sich die Importe von spezielen Brot- und Backwarensorten im Vorjahr im Vergleich zu 2018 verdoppelt hätten sowie dass wir sie zum größten Teil aus Spanien und Frankreich eingeführt hätten.
Kommentare können ausschließlich angemeldete Nutzer eingeben.