Quelle: Blic | Sonntag, 22.11.2009.| 16:22
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Chinesen bieten Serbien Kredite für die Entwicklung der Energiewirtschaft



China ist bereit, Serbien einen Kredit für die Entwicklung und Erweiterung seiner Energiekapazitäten zu gewähren. Ein Teil des Darlehens für die Errichtung von Brücken in Serbien könnte für die Entwicklung des serbischen Energiesektors genutzt werden.

Außer der Donaubrücke Borča-Zemun hat man Chinesen auch Projekte eines neuen modernen Donauhafens und eines besonderen zollfreien Gewerbezone vorgeschlagen. Es scheint, dass der serbische Energiesektor wie bei Investoren aus Italien, Deutschen und Russen die Aufmerksamkeit potenzieller Investoren aus Fernost erregt hat.

Der staatliche Stromanbieter "Elektroprivreda Srbije" hat unlängst ein Memorandum über Zusammenarbeit mit dem deutschen Energieriesen RWE AG über den Bau von Wasserkraftwerken auf der Donau, Morava und Drina unterzeichnet hat. Eine serbische Delegation hat in der letzten Woche ein Abkommen über den Bau von Kraftwerken im WErt von 1,5 mrd. Euro mit Italien unterschrieben.

Strom aus erneuerbaren Energieqellen

Die Regierung Serbiens hat eine Verordnung über Förderungsmaßnahmen für die Nutzung von erneuerbaren Energiequellen. Die Förderungsmaßnahmen bzw. die Feed-in-Tarif sieht garantierte, feste Ankaufspreise für Strom erzeugt in kleinen Wasserkraftwerken, Biomassekraftwreken, Wind- und Sonnenkraftanlagen sowie Kraftwerken vor, die Bio-, Deponien- und Kanalisationsgas mindestens 12 Jahre nach der Inbetriebnahme als Rohstoff nutzen.

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