Quelle: eKapija | Freitag, 06.12.2019.| 09:05
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Gesetzentwurf zum Arbeitsschutz im parlamentarischen Verfahren

Illustration (FotoDagmara_K/shutterstock.com)



Die Regierung Serbiens hat den Gesetzesentwurf über Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz ausgearbeitet und dem Parlament vorgelegt.

Das vorgeschlagene Gesetz sieht unter anderem die Einführung neuer Institute für den Schutz der Arbeitnehmer vor, die in erster Linie einen besseren Gesundheitsschutz gewährleisten und den Kreis der schutzberechtigten Personen erweitern sollen. Das Gesetz sieht auch vor, den Personenkreis mit Pflichten und Verantwortlichkeiten im Bereich des Arbeitsschutzes durch die Einführung von Selbständigen zu erweitern.

Eine wichtige Neuerung des Gesetzesvorschlags ist die Umbenennung der für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz zuständigen Berufe in „Berater für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz“ für Tätigkeiten mit hohem Risiko und „Mitarbeiter für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz“. für weniger riskante Aktivitäten mit einer detaillierten Liste der jeweiligen Verantwortlichkeiten.


Das Gesetz schlägt vor, die Verantwortlichkeiten der Arbeitgeber mit der Richtlinie 89/391/EWG in Einklang zu bringen, damit der Arbeitgeber nicht durch die Benennung einer anderen Person oder die Übertragung der Verantwortlichkeiten und Pflichten auf eine andere Person von ihren Verantwortlichkeiten und Pflichten befreit wird.

Es werden unter anderem neue Funktionen vorgeschlagen, die Studien zur Baustellenentwicklung und Meldungen zum Baubeginn betreffen, die in elektronischer Form eingereicht werden können, zum Schutz personenbezogener Daten bei medizinischen Untersuchungen und zur Möglichkeit von Arbeitsunfällen Berichte werden elektronisch abgelegt, meldet das Portal porezi.rs.
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