Quelle: RTS | Montag, 18.11.2019.| 15:47
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Neue digitale Plattform für Standortdaten und Investitionsmöglichkeiten in 11 Städten und Gemeinden in Serbien

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Wie man möglichst viele Investoren anzieht und wie man ihnen die verfügbaren Kapazitäten am besten präsentiert, ist ein Problem, mit dem alle Lokalregierungen in Serbien konfrontiert sind. Die Arbeit wird durch ein neues Informationssystem erleichtert, das von Experten des Vermessungsamtes der Republik Serbien und der schwedischen Kartierungsbehörde in 11 Gemeinden in Serbien entwickelt wurde.

Die Freizonen in Pirot und Vranje sind seit vielen Jahren erfolgreich und bieten Anlegern zahlreiche Vorteile. Das haben Vertreter eines griechisch-bulgarischen Textilunternehmens gesehen, das in Pirot fünfzig Arbeiter beschäftigte.

- Wir sind seit zwei Jahren in Pirot und mit den Bedingungen und den Arbeitern zufrieden. Wir planen die Produktionskapazitäten zu erweitern. Für uns ist es von Vorteil, dass Zoll und Spedition an einem Ort sind, und der Vorteil ist die neue Autobahn bzw. Vekrehrskorridor X - sagt Albena Nikolova, Direktorin von Malevos.

Sowohl Pirot als auch Vranje zogen eine Menge Investitionen an. Abgesehen von den Freizonen haben beide Städte jedoch viel mehr Standorte, die Investoren anbieten können. Das Problem sind ungeklärte Eigentumsverhältnisse und Fragmentierung der Grundstücke.

- Wir haben nicht genügend verfügbare Standorte, und diejenigen, die in unseren Aufzeichnungen enthalten sind, sind unbebaut, weil es sich um das Eigentum der ehemaligen gesellschaftlichen Unternehmen geht - unterstreicht Marija Djosic, Leiterin des Büros für lokale wirtschaftliche Entwicklung (LWE) in Pirot.

Boban Stankovic, Koordinator des LWE-Büros in Vranje, sagte, man habe vorhandene Industriekapazitäten in den alten Industriezonen überlegt, wie sie potenziellen Investoren präsentiert werden könnten.

Dank des Projekts des Vermessungamtes Republik und der schwedischen Regierung wird in Serbien ein nationales Register für Investitionskarten erstellt, das potenziellen Investoren die Arbeit erleichtern soll.

- Ziel ist es, potenziellen Investor auf einfache Weise in Kontakt mit der lokalen Regierung zu bringen und ihm ermöglichen, auf den Standort zuzugreifen, um weitere Investitionen zu tätigen. Zum einen wird das Gesamtgeschäft Serbiens gestärkt, zum anderen die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Stadt oder Gemeinde- sagt Marina Jovanovic Milenkovic aus dem Vermessungsamt der Republik Serbien.

Mit Hilfe der neuen digitalen Plattform können Investoren zunächst alle Daten zu Standorten und Investitionsmöglichkeiten in 11 Städten und Gemeinden Serbiens einsehen.
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