Quelle: eKapija | Dienstag, 05.11.2019.| 12:12
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Ein neues Singidunum entsteht bei Dobanovci - Auf 220 ha will man Industriepark, Wohnanlagen, Geschäftskomplexe, Kindertagestätten, Schule, Koliniken u.a. bauen lassen

(FotoZapp)
Das Sekretariat für Stadtplanung und Bebauungsangelegenheiten von Belgrad legte den detaillierten Bebauungsplan für den Singidunum-Komplex, der gemessen an seiner Größe und Ausstattung eine wahre "Kleinstadt" sein soll, zur frühen öffentlichen Einsichtsnahme auf.

Mit der Gesamtfläche von 220 ha in der Katastergemeinde Dobanovci (Stadtbezirk Surcin) soll Singidunum alle Eigenschaften einer sogenannten "Satellitenstadt" - einer Wohnalnage in der Nähe eines Gewerbegebiets - haben und einen Industriepark, mehrere Wohnanlage und Gewerbeimmobilien, Kindertagesstätten, Schule, Kliniken usw. beherbergen.

Der Bebauungsplan für den Singidunum-Komplex, finanziert vom in Belgrad ansässigen Unternehmen Singidunum-buildings d.o.o., das mehr als 300 Hektar Land in diesem Stadtteil besitzt, umfasst einige funktionale Einheiten: die erste, die für gewerbliche Aktivitäten vorgesehen ist, die zweite mit gemischten Zwecken, von Gewerbe, über Wohnen bis zum Sport, und die dritte für öffentliche und kommunale Bedürfnisse bzw. für die Verkehrsinfrastruktur, Grünflächen usw.

Der detaillierte Bebauungsplan für den Singidunum-Komplex wurde von der Gesellschaft für Planung, Beratung, Bauingenieurdienstleistungen und Handel Zapp d.o.o. mit Sitz in Belgrad mit Jelena Stojkov als Projektleiterin erstellt.

Die Anzahl der Beschäftigten in allen Teilen des zukünftigen Komplexes wird auf 9.700 geschätzt, und für 30% davon solen entsprechende Wohneinheiten in der unmittelbaren Nähe sichergesteltl werdne, was 3.000 wohneihientn auf insgesamt 300.000 m2 für ungefähr 9.000 Einwohner ausmacht.

Öffentliche Flächen sind dem Bebauungsplan zufolge für Verkehrsstraßen, Infrastruktur, Kindertagesstätten, Gesundheitszentrum und Kliniken, Grundschule und Kanalnetz vorgesehen, während die Flächen mit sogenannten restlichen Verwendungszwecken für einen Industriepark, Gewerbeimmoiblien und Grünflächen für die Rekreation reserviert sind.

Das Gewerbegebiet bzw. der Industriepark soll eine Fläche von rund 110 Hektar einnehmen und bis zu 80% Industrieanlagen beherbergen. Die minimale Fläche des Industriekomplexes soll, dem Plan zufolge, 10 Hektar sein.

(FotoZapp)


Für gewerbliche Aktivitäten sind 13 ha vorgesehen. Es handelt sich um das Verwaltungs-, Geschäfts- und Handleszentrum des Komplexes, das Bewohnern, unter anderem, Unterhaltung und kulturelle Inhalte bieten soll.

Insgesamt 75 Hektar haben einem gemischten Zweck. Es handelt sich um das künftige Zentrum der Siedklung mit Wohngebäuden, Geschäften, Märkten, Gründflächen und Sportanlagen im Freien.

Der Bebauungsplan sieht den Bau von 3 Kindertagesstätten und einer Grunschule vor.

Geplant ist außerdem der Bau eiens Gesundheitszentrums auf einer Fläche von 6.800 m2 mit einer Kapazität von 81-108 Krankenbetten (im Einklang mit dem Einwohnerzahl im zukünftigen Singidunum-Komplex).

Wenn es um das Parken geht, wird der Bedarf des Komplexes auf rund 16.000 Stellpätze geschätzt.

Wenn es um die infrastruktur geht, sind Zufahrtstraßen zur Autobahn Belgrad-Sid und zum Nikola-Tesla-Flughafen vorgesehen, aber man wird auch einen Radwer von der Batajnicki-druj-Straße bis zum Bahnhof Zemun polje bauen lassen.

In Hinsicht darauf, dass es dort derzeit keine Wasserleitung und Kanalisationsnetz gibt, müssen auch neue Anlagen für die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung gebaut werden.


(FotoZapp)


Der Bebauungsplan sieht auch einen Standort für den Bau eines Umspannwerks vor, und es ist auch möglich die Infrastruktur für die Gasversorgung hinzufügen.

Der Plan sieht aber kein Fernwärmesystem für die Siedlung vor, aber in bestimmten Teilen soll Wärmeversorgung für Heizungs-, Warmwasser-, Kühlungs- und technologische Zwecke sowie Nutzung von Geothermie möglich sein.


Ansonsten sind die vom Plan erfassten Flächen überwiegend landwirtschaftlich genutzte Flächen.

Dieses Gelände gehört zum Einzugsgebiet des Galovica-Kanals. Im Norden (außerhalb des plans) ist der Große Kanals "Zemun-Dobanovci".

Die frühe Einsichtsnahme wurde gestern (4. November) ermöglicht und dauert bis zum 19. November 2019.

B. Petrović
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