Quelle: eKapija | Freitag, 11.10.2019.| 11:16
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Nationalversammlung verabschiedet ein Paket von Gesetzen über Investmentfonds - Verbesserter Zugang zu Finanzierungsquellen

Illustration (FotoNotarYES/shutterstock.com)



Die Nationalversammlung von Serbien verabschiedete das Gesetz über offene Fonds, das Gesetz über alternative Investmentfonds sowie das Gesetz über Änderung und Ergänzun des Gesetzes über Einlagensicherung.

Serbiens Finanzminister Sinisa Mali erklärte, dass eine Reihe von Gesetzen über die Beteiligung und Entwicklung von Investmentfonds am serbischen Kapitalmarkt einen
zusätzlichen Anreiz darstelle, noch bessere Bedingungen für die Gewinnung von mehr Marktteilnehmern sowie für einen besseren Zugang der Unternehmen zu Finanzierungsquellen zu schaffen.

- Die Schaffung eines günstigen Rechtsrahmens ist eine treibende Kraft für die weitere Entwicklung des privaten und öffentlichen Sektors im Land. Das Wesentliche ist die Verbesserung des Kapitalmarktes, wodurch der Inlandsmarkt für ausländische und inländische Investoren noch attraktiver wird - sagte Mali laut einer Mitteilung auf der Website der Regierung Serbiens.

Das Gesetz über offene Investmentfonds regelt ausschließlich offene Investmentfonds mit einem öffentlichen Angebot, die in Wertpapiere investieren, und Unternehmen, die diese Fonds verwalten, sowie alle anderen Fonds und Formen der Verwaltung dieser Fonds sind im Gesetz über alternative Investmentfonds geregelt.

Die Entwicklung des Kapitalmarktes sei notwendig, weil der wirtschaftliche Fortschritt des Landes, dh das BIP-Wachstum, von der Entwicklung des Kapitalmarktes abhänge, weshalb das Finanzministerium Mitte dieses Jahres eine Arbeitsgruppe mit der Aufgabe einrichtete, eine Strategie für die Entwicklung des Kapitalmarktes zu entwickeln.

Mali erklärte, dass die europäische Zukunft ein strategisches Ziel Serbiens sei und dass die Entwicklung des Kapitalmarktes eine wesentliche Voraussetzung für die Erfüllung der im Verhandlungskapitel 9 - Finanzdienstleistungen eingegangenen Verpflichtungen im Hinblick auf die Harmonisierung der innerstaatlichen Vorschriften mit den EU-Vorschriften sei.

Er wies darauf hin, dass bei den wichtigsten Änderungen des Gesetzes über offene Investmentfonds die Definition von Investmentanteilen im Einklang mit der europäischen Gesetzgebung geregelt sei.


- Wir haben die Einführung eines Haupt- und eines Nebenfonds geplant. Mit Genehmigung der Kommission kann ein begleitender offener Fonds mindestens 85% seines Vermögens in den Hauptfonds investieren - erklärte er.


Laut dem Gesetz zur Änderung des Einlagensicherungsgesetzes werde das Einlagensicherungssystem weiter an die internationalen Gepflogenheiten und Standards sowie den gemeinschaftlichen Besitzstand der EU angeglichen und es werde unter anderem eingeführt, dass die Berechnung der Prämie durch den geschätzten Risikofaktor bei der Geschäftstätigkeit jeder einzelnen Bank sowie durch die Änderung der Berechnungsgrundlage für regelmäßige und außerordentliche Prämien sowie Einführung einer getrennten Deckung der Einleger beeinflusst werde, sagte Mali.
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