Quelle: Tanjug | Donnerstag, 03.10.2019.| 15:52
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Investition im Wert von 8 Mio. EUR in den Bau eines Komplexes in Palic - 50 Standorte in der Vojvodina, geeignet für die Entwicklung von Wellness- und Spatourismus

Illustration (Fotosirirak kaewgorn/shutterstock.com )



Die Vojvodina hat ein großes Potenzial für die Entwicklung von Tourismus, aber es wird nicht ausreichend genutzt, sagte heute der Minister für Tourismus Rasim Ljajic und erklärte, dass der Staat versuchen werde, das Tourismusentwicklungsmodell von Ungarn, ansonsten Partner der diesjährigen Tourismusmesse in Novi Sad anzuwenden.

In seiner Begrüßungsrede bei der Eröffnung der Messe erinnerte Ljajic daran, dass eine Studie des Provinzsekretariats für Tourismus, die von der Fakultät für Bergbau, der Medizinischen Fakultät und der Fakultät Architektur erstellt wurde, erwies, dass es in der Vojvodina, in 33 kommunalen Selbstverwaltungen sogar 50 potenzielle Standorte für die Entwicklung des Wellness- und Spatourismus gibt.

Der Minister für Handel, Tourismus und Telekommunikation sagte, dass sich die Vojvodina mit 15% am Gesamtdevisenzufluss in Serbien beteiligt, und fügte hinzu, dass einige diesen Betrag als gering, andere als riesengroß finden, aber dass er, seiner Meinung nach, in Hinsicht auf die Entwicklungspotenziale in dieser Branche nicht ausreichend ist.

- Wenn Ungarn herausragende Ergebnisse dank der Investitionen und europäischen Fonds für die Förderung des Tourismus erzielen kann, bin ich der Meinung, dass wir mit dem angekündigten neuen Investitionsplan unsere Potenziale realisieren werden - so Ljajic.

Der stellvertretende Ministerpräsident und Tourismusminister erinnerte daran, dass Morahalom in Ungarn die dreifache Anzahl von Touristen im Vergleich zu Palic verzeichnet, obwohl Palic fast das gleiche Potenzial hat.

Der Staat wird deshalb 8 Mio. EUR in den Beu eines Komplexes am Palic-See investieren, mit fünf Außen- und fünf Innenpools und einem Spaßbad.

- Dies wird das touristische Image sowohl der Vojvodina als auch Serbiens grundlegend verändern - meint der Minister.

Der stellvertretende Miniserpräsident von Ungarn, Zsolt Semjén, sagte, dass Ungarn und Serbien herausragende partnerschaftliche Bezeihungen pflegen, sowie dass Serbien
die volle Unterstützung Ungarns auf dem Weg der europäischen Integration hat.

Die EU-Erweiterung ist am wichtigsten für Ungarn, und Serbien hat das Recht auf Vollmitgliedschaft. Wir tun nicht nur alles auf diesem Gebiet, sondern geben auch alle unsere Erfahrungen weiter - sagte Semjén und fügte hinzu, dass die Hochgeschwindigkeitsstrecke Belgrad-Budapest von großer Bedeutung für Ungarn udn die ganze Region ist.
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