Quelle: Tanjug | Dienstag, 24.09.2019.| 10:54
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LJAJIC: Serbien tritt der Eurasischen Wirtschaftsunion nicht bei, sondern unterzeichnet ein Freihandelsabkommen

Rasim Ljajic
Rasim Ljajic (FotoYouTube/screenshot)



Serbien tritt nicht der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) bei, sondern unterzeichnet ein Freihandelsabkommen, genauso wie früher ähnliche Abkommen mit Russland, Weißrussland, Kasachstan, der Türkei oder mit den CEFTA-Ländern abgeschlossen wurden, erklärte der serbische Minister für Handel, Tourismus und Telekommunikation, Rasim Ljajic, der damit die jüngsten Spekulationen in lokalen und regionalen Medien bestreiten wollte.

- Dies ist kein neues Stabilisierungs- und Assozierungsabkommen, sondern nur ein Handelsvertrag. Die EAWU hat beschlossen, alle Freihandelsabkommen mit Drittländern zu vereinheitlichen - sagte Ljajic gegenüber Politika.

Die Belgrader Zeitung erklärt, dass die EAWU nach Armenien und Kirgisistan expandiert und beschlossen hat, die Freihandelsabkommen mit Drittländern, einschließlich Serbien, zu harmonisieren.

- Wenn Serbien gesagt hätte, dass es das Abkommen nicht unterzeichnen wolle, wäre unser Freihandelsabkommen mit Russland kompromittiert worden. Dieses Abkommen wird nicht nur von Serbien unterzeichnet, sondern auch von allen anderen Ländern, die mit den EAEU-Mitgliedern Freihandelsabkommen geschlossen haben - erklärt Ljajic.

Er fügt hinzu, dass Serbien nach dem Beitritt zum Binnenmarkt und zur EU dieses Handelsabkommen und alle anderen derzeitigen und in der Zwischenzeit geschlossenen Freihandelsabkommen kündigen muss.

Serbien sollte am 25. Oktober das Abkommen mit der EAWU unterzeichnen, das die bestehenden ersetzen und eine erweiterte Warenliste mit Käse, Alkohol und Zigaretten beinhalten wird.

Das Freihandelsabkommen soll der serbischen Wirtschaft den Zugang zu einem Markt mit 180 Millionen Einwohnern in Ländern ermöglichen, deren gesamtes BIP mehr als 1 900 Milliarden USD beträgt.
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