Quelle: eKapija | Sonntag, 22.09.2019.| 20:51
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Bubanj-See in Kragujevac soll Urlaubsoase werden - Sportplätze, Fußgänger- und Radwege sollen gebaut werden

Die geplanten Anlagen am Bubanj-See



Der Bubanj-See in Kragujevac soll bald in eine kleine Stadtoase verwandelt werden, in einen Ausflugsort mit Erholungs- und Sportmöglichkeiten. Es wird Fußgänger- und Fahrradwege, einen Trimm-dich-Pfad, Beleuchtung, Spielplätze für Kinder und Einrichtungen für die Erholung von Erwachsenen und älteren Menschen geben. Wie die Stadtverwaltung bereits angekündigt hatte, sind 1,35 Mio. EUR für dieses Projekts vorgesehen.

Die erste Phase der Realisierung des Projekts zur Entwicklung und Ausstattung des Bubanj-Sees umfasst den Bau von Geh- und Fahrradwegen sowie von Trimm-dich-Pfaden rund um den See, einschließlich Wartungsstraßen innerhalb des Komplexes mit der Gesamtlänge von rund 2.150 m. Alle Geh- und Radwege wie auch Straßen sollen mit geeigneter öffentlicher Beleuchtung und Stadtmöblierung versehen werden. Der Auswahlprozess des Auftragnehmers steht kurz vor dem Abschluss.

Im vom öffentlichen Unternehmen "Urbanizam" für die Bedürfnisse der Stadt Kragujevac erstellten Programm zum Wiederaufbau und zur Wiederbelebung des 9,6 ha großen Bubanj-Seekomplexes wurden erforderliche Aktivitäten und Arbeiten zur Verwirklichung der geplanten Merkmale des Sees vor Bubanj Park festgelegt, wie auch zur Durchführung der Maßnahmen zur Instandsetzung, Revitalisierung, zum Schutz und zur Verbesserung des Wasserökosystems mit einer groben Schätzung der Investitionskosten.

Städtebauliche Lösung


- Es wurde eine städtebauliche Lösung vorgeschlagen, die auf der Grundlage der aktuellen Planungsdokumentation und der Analyse des aktuellen Zustands erstellt wurde. Dieser städtebauliche Plan enthält einen Vorschlag zur Lösung von Verkehrs-, Landschafts- und Grünflächen im Komplex sowie einen Vorschlag zur Entwicklung und Ausstattung des Parkkomplexes mit entsprechenden Merkmalen - erfährt das Portal eKapija im öffentlichen Unternehmen "Urbanizam".

Die projekttechnische Dokumentation wird derzeit für die zweite Realisierungsphase vorbereitet, die die Vorbereitung von Spiel-, Sport- und Erholungsbereichen für alle Nutzerkategorien und die dazugehörigen Gehwegen und Binnenstraßen, sowie die öffentliche Beleuchtung und Stadtmobiliar umfasst.

- Unabhängig davon werden die vom Kulturministerium in Kragujevac gesicherten Mittel für den Wiederaufbau des unbeweglichen Kulturguts Bubanj-Brunnen verwendet, das sich im Bubanj-See-Komplex befindet - sagt man im öffentlichen Unternehmen "Urbanizam".


Es wird erwartet, dass die Mittel für die Durchführung eines Teils der Maßnahmen zur Sanierung des Seeökosystems (Entfernung von Schlamm vom Grund des Sees und Verbringung in das Rekultivierungsgebiet) aus dem Fonds eines zwischenstaatlichen Abkommens zwischen Ungarn und Serbien bereitgestellt werden.

Die geplanten Anlagen


Ein Teil der ersten Phase wird aus Mitteln des Ministeriums für Handel, Tourismus und Telekommunikation finanziert, die die Stadt Kragujevac bei einem öffentlichen Wettbewerb um die Finanzierung von Infrastrukturprojekten erhalten hat.

Der Bubanj-See in Kragujevac ist ein künstlicher See, der in den 1970er Jahren angelegt wurde und größtenteils von natürlichen Grünflächen, darunter auch Waldflächen, umgeben ist.


- Obwohl dies ein attraktiver Ort im Stadtzentrum ist, ist es aufgrund der mangelnden Ausstattung und der schlechten Instandhaltung hauptsächlich ein Ort für Fischer und Bewohner der benachbarten Siedlungen. Der Standort ist ökologisch sehr bedeutsam, da er ein wichtiger Lebensraum für Wasservögel, Fische und andere Wasserorganismen ist - so das öffentliche Unternehmen "Urbanizam".

Bubanj-See


Der Bubanj-See-Komplex wurde vom Naturschutzinstitut der Republik Serbien unter dem Gesichtspunkt des Umweltschutzes bewertet und es gibt eine Studie mit dem Titel "Analyse und Schätzung des Zustands der natürlichen Werte und seltenen Merkmale des Bubanj-Sees" aus dem Jahr 1997. Es wurde geschätzt, dass der Komplex einen unbestreitbaren Wert hat, dass er ein unschätzbares Naturgut ist, insbesondere für die zentrale Stadtzone, aber dass es nach den Kriterien für natürliche Werte, die für die Ausweisung eines Gebiets als Schutzgebiet gelten, dennoch keine Elemente für solche Bezeichnung gibt.

- In Zukunft muss das Ökosystem des Bubanj-Sees verbessert und seine weitere Verschlechterung durch Maßnahmen zur biologischen Entwicklung und Revitalisierung sowie durch Maßnahmen zum Schutz und zur Verbesserung verhindert werden - so das öffentliche Unternehmen "Urbanizam".

Ivana Milovanović
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