Quelle: eKapija | Mittwoch, 18.09.2019.| 15:38
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CADEZ: Delegation deutscher KMU, die an Investitionen in Serbien interessiert sind, wird Anfang 2020 erwartet

Marko Cadez (FotoYouTube/screenshot)


In einigen Monaten, Anfang 2020, wird der Besuch einer großen Delegation deutscher kleiner und mittlerer Unternehmen in Serbien erwartet, die immer mehr an Investitionen in das Land interessiert sind und sich über Geschäftsbedingungen, Investitionspotenziale und Erfahrungen großer Unternehmen informieren wollen, die erfolgreich auf dem serbischen Markt tätig sind, sagte Marko Cadez, Präsident der Wirtschaftskammer Serbiens, in Berlin, wo er zusammen mit der serbischen Premierministerin Ana Brnabic zu einem offiziellen Besuch in Deutschland ist.

- Angeregt durch die guten Erfahrungen großer deutscher Unternehmen, die bereits in Serbien investiert haben, rund 60.000 Mitarbeiter beschäftigen und unsere Unternehmen als Zulieferer einstellen, zeigen auch KMU aus Deutschland immer größeres Interesse für unser Land - sagte Cadez nach einem Treffen mit Vertretern der Bundesverband des Mittelstandes (BVMW) und im Vorfeld des Gesprächs mit Mitgliedern des deutschen Digitalverbandes BITKOM.

Wie Cadez in der Pressemitteilung der CCIS sagte, bietet Serbien deutschen Investoren genau das, was sie brauchen, um zu investieren und Gewinne zu erzielen - Stabilität, ein stimulierendes Geschäftsklima, hochwertige Arbeitskräfte und zuverlässige lokale Lieferanten.

- Das war eines der Gesprächsthemen beim BVMW. Die deutschen Unternehmen des über eine Million Mitglieder zählenden Verbandes wollten von uns wissen, warum sie ausgerechnet in Serbien investieren sollten. Sie haben von den guten Erfahrungen anderer gehört und sie möchten ankommen - sagte Cadez.

Er weist darauf hin, dass die deutschen Geschäftsleute, die diesen Januar nach Serbien kommen, aus erster Hand miterleben werden, was zur Verbesserung des Geschäftsumfelds, der Geschäfts- und Investitionsbedingungen sowie der Möglichkeiten des Landes unternommen wurde. Cadez wies auf eine Reihe von Anreizmaßnahmen für von der Regierung Serbiens beschlossene Investitionen hin, von Steuerbefreiungen über vereinfachte Verfahren bis hin zu besonderen Anreizen für Investitionen in Innovationen, Forschung und Entwicklung sowie moderne Technologien.

- Es liegt an uns, dieses Potenzial zu nutzen und so viele dieser Unternehmen wie möglich nach Serbien zu holen - sagte Cadez.


Er erinnert auch daran, dass die Wirtschaftskammer Serbien in den letzten Jahren mehrere Wirtschaftsforen mit Geschäftsleuten aus den deutschen Bundesländern organisiert habe und dass die Praxis auch im nächsten Jahr fortgesetzt werde.


Die Delegation Serbiens wird heute nach einem Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Vertretern des digitalen Verbands BITKOM zusammentreffen.

Die Bedeutung dieser Gespräche für die Stärkung der deutsch-serbischen Wirtschaftskooperation zeigt sich am besten an den Daten zur Stärke und zum Einfluss dieser Wirtschaftsverbände.

Der BVMW und seine Partnerorganisationen vereinen bis zu 1,1 Millionen Mitgliedsunternehmen mit 300 regionalen und lokalen Niederlassungen in Deutschland und rund 40 Vertretungen weltweit. Es unterstützt KMU im operativen Alltag und vernetzt sie mit lokalen und ausländischen Partnern. Es vertritt das Interesse des deutschen Mittelstands am lokalen und internationalen Markt in der Kommunikation mit nationalen Institutionen und EU-Institutionen in Brüssel, Gewerkschaften und Großunternehmen.

Der BITKOM ist Anlaufstelle für große deutsche Familienunternehmen mit einem Jahresumsatz von über 50 Millionen Euro, aber auch für kleine und mittlere Familienunternehmen. Diese Unternehmensorganisation, die sich der Zusammenarbeit, Vernetzung und Stärkung des Familienunternehmens verschrieben hat, wird von mehr als 500 der größten Familienunternehmen in Deutschland unterstützt.

Das Treffen im BITKOM öffnet die Tür für Investitionen und die Zusammenarbeit von serbischen Hightech-Unternehmen und der IT-Start-up-Community mit über 2.600 deutschen Unternehmen aus dem Bereich der digitalen Wirtschaft - mit über 1.500 kleinen und mittleren Unternehmen und Start-ups, aber auch einer großen Anzahl von Global Player in den Bereichen Software und Hardware, TK- und Internetdienste, digitale Medien ...
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