Quelle: Tanjug | Montag, 02.09.2019.| 11:33
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Morava-Korridor wird die erste „digitale“ Autobahn in Serbien sein - Baubeginn vielleicht schon Ende September

(FotoMilos Muller/shutterstock.com)
Mit dem Bau des Morava-Korridors von Preljina nach Pojate soll Serbien eine „digitale“ Autobahn mit modernen optischen und digitalen Kabeln, kostenlosem Internet und Benachrichtigungen für Fahrer erhalten, erklärte die stellvertretende serbische Ministerpräsidentin und Bauministerin Zorana Mihajlovic und kündigte die Unterzeichnung eines Vertrags mit dem Bechtel-Enca-Konsortium innerhalb von etwa fünfzehn Tagen an.

- Wenn die Regierung Serbiens beschließt, den Handelsvertrag anzunehmen, können wir damit rechnen, dass die Arbeiten spätestens Ende September in der Region Krusevac beginnen - sagte Mihajlovic Tanjug.

Sie sagt, dass Bechtel verpflichtet ist, die Autobahn innerhalb von zweieinhalb Jahren fertig zu stellen.

Sie erinnerte daran, dass die Regierung den Partner für den Bau des 112 km langen Morava-Korridors ausgewählt hatte und darauf hinwies, dass er ein Gebiet mit einer Bevölkerung von mindestens einer halben Million Menschen entlang der Cacak-Kraljevo-Vrnjacka Banja-Trstenik-Krusevac-Stalac-Cicevac-Route direkt verbinden würde.

Der Morava-Korridor wird auch den Korridor 10 und die Milos-Veliki-Autobahn verbinden.

- Wir werden die Gespräche über den Abschluss des Handelsvertrages mit dem strategischen Partner beginnen. Wir gehen davon aus, dass der Handelsvertrag innerhalb von 15 Tagen bei der Regierung Serbiens vorliegen wird. Wir haben eine Verhandlungsplattform definiert, die auch der Regierung Serbiens vorgelegt wird - sagte Mihajlovic.

Die Autobahn werde das Land mehr als jeder andere Korridor intern verbinden und sei strategisch wichtig für Entwicklung, Investitionen, die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Zukunft Serbiens, betonte Mihajlovic.

Die Besonderheit des Korridors sei, dass der Staat zum ersten Mal eine Autobahn baue, die drei Projekte enthalte, wie auch, dass man zum ersten Mal vor dem Baubeginn alles berücksichtigt habe, was die Entwicklung dieses Teils von Serbien beeinflussen könnte.

- Zusätzlich zum Bau der Autobahn wird ein komplettes Telekommunikationsnetz errichtet, weshalb wir von einer intelligenten oder digitalen Autobahn sprechen - so Mihajlovic.

Die Ministerin fügt hinzu, dass es für die Bürger dieses Teils Serbiens sehr wichtig sei, den Fluss Morava und seine Nebenflüsse zu regulieren, da dies ein Überschwemmungsgebiet sei.

- Es gab eine Überschwemmung im Jahr 2014 und später, aber dies wird nicht mehr passieren. Dies ist ein vollständiges Projekt - betonte Mihajlovic.

Sie fügt hinzu, dass die Autobahn mehr Investitionen und einen viel sichereren Verkehr sichern werde. Auf die Frage, ob die Autobahn laut Medienberichten "Car Lazar" heißen wird, sagte Mihajlovic, sie habe gehört, dass dies in Krusevac vorgeschlagen worden sei und die Regierung die Vorschläge der Bürger hören, prüfen und wahrscheinlich akzeptieren werde.

Mihajlovic weist darauf hin, dass einheimische Unternehmen die Möglichkeit haben werden, sich über neue Technologien zu informieren, die im Rahmen des Projekts implementiert werden, da die Autobahn auf eine völlig andere Weise gebaut wird.

Der Bau der Autobahn und des Telekommunikationskorridors, die Flussregulierung und andere Aktivitäten sollen gleichzeitig durchgeführt werden, wodurch alle Probleme vermieden werden, die mit dem Bau anderer Routen, z. B. des Korridors X, verbunden sind.

- Wir haben jetzt einige der besten Unternehmender Welt, die diese Autobahn zusammen mit unseren Firmen bauen werden - betonte Mihajlovic.

Der Bau des TC-Korridors entlang der Autobahn erfordert modernste optische und digitale Kabel, kostenlose WLAN-Stationen, modernste Verkehrssteuerung, sogenannte intelligente Verkehrssysteme und andere Funktionen. Auf diese Weise können alle Verkehrsteilnehmer rechtzeitig erfahren, was auf der Straße passiert, z. B. ob eine Überlastung vorliegt und ob der Verkehr umgeleitet werden muss.

Das Bechtel-Enca-Konsortium war der einzige Bieter für die strategische Partnerschaft für den Bau des Morava-Korridors.

Die künftige Autobahn, die 112 Kilometer lang und 30 Meter breit sein wird, wird insgesamt 139 Bauwerke umfassen, nämlich 84 Brücken, 26 Über- und drei Unterführungen sowie 10 Kreuzungen.

Das Bauministerium hat im Oktober 2018 mit dem amerikanisch-türkischen Konsortium Bechtel-Enca eine Absichtserklärung über den Bau des Morava-Korridors unterzeichnet, deren Wert auf rund 800 Mio. EUR geschätzt wird.

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