Quelle: RTV | Mittwoch, 17.07.2019.| 15:19
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Stadt Novi Sad wünscht sich einen internationalen Zivilflughafen und Passagierflugzeuge schon 2021

Nach Kraljevo möchte auch die Stadt Novi Sad einen Zivilflughafen eröffnen, aber nicht in Cenej wie erwartet.

Obwohl es noch viel zu tun gibt, hofft man darauf, dass die ersrten Passagierflugzeuge am Flughafen in dieser Stadt schon 2021 landen werden, wenn das sogenannte serbische Athen die Kulturhauptstadt Europas werden soll.

Keine Jumbo-Jets werden hier erwartet, sondern kleine Passagierflugzeuge, und dies könnte realisiertbar sein. Bald wird man einen Detaillierten Bebauungsplan für den Flugplatz zur öffentlichen Einsicht auflegen und es ist gewiss, dass er demnächst auf die Tagesordnung der Nationalversammlung kommen wird.

- Für den Flughafen ist die Klasse 3c vorgesehen, oder genauer gesagt Flugzeuge mit bis zu 100 Sitzplätzen. Der sportliche Teil soll beibehalten werden. Der Flughafen könnte in mehreren Phasen realisiert werden, die alle Nebeneinrichtungen wie Hotels u.Ä. umfassen - sagte Dusan Miladinovic, Direktor.

Am Flughafen in Cenej befinden sich derzeit die Räumlichkeiten des Fliegerclubs "Aero klub Novi Sad", der sich bereits für die Verwandlung des Sportflugplatzes in einen internationalen Flughafen vorbereitet. Man hat bereits die Räumlichkeiten für den Zoll udn die Polizei gebaut.

In Hinsicht darauf, dass Novi Sad eine Universitäts-, Messe- und Festivalstadt und ab 2021 eine der Kulturhauptstädte Europas ist, stellt der Bau eines Zivilflughafens einen sinnvollen Schritt dar, sagt man im Fliegerclub.

- Der Fliegerclub will dieses Projekts gut vorbereiten, um alle Strukturen von der Notwendigkeit eines internationalen Flugahfens an diesem Standort zu überzeugen. Der Fliegerclub wird weiter bestehen und die grüne Start- und Landbahn nutzen, aber auf der rechten Seite sollen neue Terminals, Gebäude für Passagiere gebaut werden - sagte Dragoljub Samardzic, Präsident des Fliegerclubs Novi Sad.

Piloten sagen, dass der Flugplatz in Cenej dank seiner Lage und der Arbeitsbedingungen einer der schönsten in Ex-Jugoslawien sei.

Von Cenej nach Istanbul, Thessaloniki oder Dubrovnik? Warum nicht?

Geplant ist eine 1.760 m lange Start- und Landebahn, auf der Billigflieger und Charterflugzeuge landen können.

(In Bezug auf die zitierte Quelle, will das Portal eKapija nicht nur daran erinnern, dass die Flughäfen in Surcin und Batajnica bei Belgrad nicht weit entfernt von Novi Sad sind und der größte Teil der Passagiere aus diesem Teil des Landes abfertigen können, sondern auch, dass Biligflieger keine Flugzeuge unter 100 Sitzplätze einsetzen. Sie werden auch nur selten für touristische und Charterflüge verwendet.)

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