Quelle: Tanjug | Montag, 10.06.2019.| 00:11
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Serbien unterzeichnet Abkommen über den Bau von Gaskraftwerken mit Gazprom Energoholding - Realisierung in mehreren Städten möglich

Illustration (FotoDmitry Kalinovsky/shutterstock.com)

Das Abkommen über den Bau von Gaskraftwerken in Serbien wurde am 7. Juni in Sankt Petersburg vom serbischen Energieminister Aleksandar Antic mit Gazprom Energoholding unterzeichnet.

- Wir haben auch über Petrohemija gesprochen, da NIS, das heißt Gazpromneft, großes Interesse an Petrohemija gezeigt hat. Wir werden die Gespräche über die Möglichkeit, diesen Prozess durch eine strategische Partnerschaft zu definieren, fortsetzen - sagte Antic auf dem Wirtschaftsforum SPIEF.

Für Serbien sei es wichtig, einen Partner für Petrohemija zu finden, um starke Investitionen zu sichern und Petrohemija erfolgreich und nachhaltig zu machen, unabhängig von den möglichen Turbulenzen bei den Rohölpreisen.

In Bezug auf Gaskraftwerke teilte der Minister mit, dass die Vereinbarung in Anwesenheit des Vorsitzenden des Verwaltungsausschusses von Gazprom, Alexey Miller, unterzeichnet worden sei.

- Dies ist ein bedeutender Fortschritt bei der Entwicklung dieser Projekte, die wir seit langem mit Gazprom planen.

Antic sagt, dass die Möglichkeit des Baus dieser Kraftwerke zur kombinierten Erzeugung von Strom und Wärme für mehrere Städte geprüft werden sollte. Kragujevac hat in dieser Hinsicht die größten Fortschritte erzielt. In Bezug auf Belgrad, Niš und Novi Sad müssen noch Verhandlungen mit den lokalen Selbstverwaltungen geführt werden.

- Der Bau von Gaskraftwerken ist nur möglich und machbar, wenn wir neben der Stromerzeugung auch eine ausreichende Wärmeerzeugung sicherstellen können - erklärte der Minister.

Er fügte hinzu, dass er auch mit Alexander Dukov, dem Direktor von Gazpromneft, über die gemeinsamen Aktivitäten zur Stärkung von NIS sowohl als Unternehmen als auch als regionaler Akteur gesprochen habe.

- In diesem Sinne haben wir vereinbart, dass die Schlüsselinvestition für die Produktion der Deep Processing-Anlage wie geplant verläuft und dass diese Investition in Höhe von 300 Mio. EUR im Herbst des laufenden Jahres abgeschlossen sein wird, was für NIS ein wichtiger Schritt nach vorn ist. Diese Investition erhöht die Effizienz und Tiefe der Verarbeitung erheblich auf über 99%. Diese Raffinerie wird effizienter und weitaus rentabler sein und nach den höchsten Umweltstandards arbeiten - betonte Antic.

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