Quelle: Tanjug | Mittwoch, 15.05.2019.| 14:37
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Nach ZF kommen Ende 2019 und Anfang 2020 zwei weitere deutsche Unternehmen aus der Autoindustrie nach Pancevo

Illustration (FotoRob Bayer/shutterstock.com)

Nachdem der deutsche Automobilherstellers ZF die Produktion in Pancevo aufgenommen und neue Investitionen in Höhe von 60 Mio. EUR angekündigt hat, gab der Bürgermeister von Pancevo Sasa Pavlov bekannt, dass die Ankunft weiterer zwei Investoren aus Deutschland Ende 2019 und Anfang 2020 erwartet werde.

Nach Angaben des Bürgermeisters habe ZF in der ersten Investitionsphase 100 Millionen Euro in sein Autoteilewerk investiert.

Die zweite Phase beinhaltet die Erweiterung der Produktion auf weitere 30.000 m2 und die Bildung eines Forschungs- und Entwicklungszentrums, für das zusätzliche 60 Mio. EUR bereitgestellt werden müssen.

- In den vergangenen Jahren bestand die Hauptaufgabe der kommunalen Selbstverwaltung darin, das Nördliche Gewerbegebiet auszurüsten, da wir davon ausgegangen sind, dass dies die Wettbewerbsfähigkeit der Stadt Pancevo bei der Gewinnung ausländischer Direktinvestitionen erhöhen würde. Unsere Erwartungen haben sich verwirklicht - Pawlow sagte Tanjug.

Der Bau des Forschungs- und Entwicklungszentrums garantiert laut Pavlov, dass ZF nach Serbien gekommen ist, um hochmoderne Prozesse zu entwickeln und hier lange zu operieren.
Derzeit gebe es mit dem Investor Verhandlungen über eine dritte Investitionsphase.

In den ersten beiden Phasen dieser Investition werden mindestens 1.000 Mitarbeiter beschäftigt sein, hauptsächlich in der Produktion, während mehrere hundert hochqualifizierte Arbeitskräfte möglicherweise in dem Forschungszentrum arbeiten werden, über das noch verhandelt wird.

Das Bildungsministerium hat deshalb die Erhöhung der Anzahl der auszubildenden Mechatroniker in der städtischen Berufsschule erlaubt.

- Ich hoffe, dass wir die Ankunft eines weiteren Investors bis Ende dieses Jahres, und noch eines am Anfang des nächsten bald ankündigen können - sagte Pavlov. Er wollte keine anderen Details enthüllen und sagte nur, dass es sich um deutsche Unternehmen gehe.

Die Stadt habe, laut seinen Worten, inzwischen mit der Erweiterung des Gewerbegebiets um weitere 25 Hektar begonnen.

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