Quelle: Tanjug | Mittwoch, 24.04.2019.| 14:07
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Gebühren für Unternehmen gesenkt, Berechnungsmethode für Öko-Gebühren geändert - das Verursacherprinzip muss umgesetzt werden

(FotoRomolo Tavani/shutterstock.com)
Auf Initiative der Wirtschaftskammer Serbien und Unternehmen aus der Industrie hat die Regierung von Serbien eine Verordnung erlassen, nach der Kriterien festgelegt werden, um Aktivitäten zu bestimmen, die die Umwelt je nach Verschmutzung beeinflussen. Dies ist der erste Anstoß für die Anwendung des Modells "Verursacher zahlt" in Serbien.

Wie die Wirtschaftskammer sagt, beinhaltet dieses Modell die Berechnung der Entschädigung anhand der tatsächlich vorgenommenen Verschmutzung und nicht als Prozentsatz des Einkommens.

Es wird geschätzt, dass auf diese Weise jährlich rund 2 Mrd. Dinar eingespart werden.

- Diese Regelung ist für Unternehmen, Bürger und die Gemeinschaft sehr nützlich. Darin werden die wichtigsten Prinzipien für die Geschäftstätigkeit der Unternehmen, die Vorhersagbarkeit, die Reduzierung von Abfällen und die Pflege der lokalen Bevölkerung vorgestellt - sagt Sinisa Mitrovic, Leiter der Abteilung für Kreislaufwirtschaft des Wirtschaftskammer.

Wie er sagt, wird jeder von der Verordnung profitieren, da das Geld zentralisiert wird und zur Verbesserung der Lebensqualität in der lokalen Gemeinschaft beitragen wird.

- Unternehmen und zukünftige Investoren können ihre finanziellen Verpflichtungen präzise berechnen und mehr in grüne Technologien investieren, erklärt Mitrovic.

Die hohen Umweltgebühren, die lokale Selbstverwaltungen im Einklang mit dem Gesetz über die Gebühren für die Nutzung öffentlicher Güter eingeführt haben, waren eines der Hauptprobleme für Unternehmen.

Die Gebühr für den Schutz und die Verbesserung des Lebensumfelds betrug bis zu 0,4% des Jahreseinkommens, was für die Unternehmen mit hohen Kosten verbunden war.

Um dieses Problem zu lösen, wurde die Wirtschaftskammer von Unternehmen aus der Industrie angegangen, um ein neues Berechnungsmodell für die Gebühren zu erarbeiten.

Das auf Initiative der Wirtschaftskammer gebildete interne Team, dessen Berechnung ausschließlich auf der tatsächlichen Verschmutzung basiert, richtet sich nach dem Verursacherprinzip und hat die Initiative an das Umweltministerium geschickt.

Auf der Sitzung am 18. April hat die Regierung Serbiens die genannte Verordnung sowie alle wichtigen Forderungen der Initiative der Wirtschaftskammer Serbien angenommen, so die Kammer in ihrer Pressemitteilung.

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