Quelle: eKapija | Montag, 22.04.2019.| 13:34
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"Beogradjanka" feiert den 45. Geburtstag - Erstes intelligentes Gebäude aus dem Jahr 1974 noch immer eines der Symbole der Hauptstadt

Errichtet nach dem Projekt des Architekten Branko Pesic und eröffnet am 22. April 1974, war das populäre Gebäude "Beogradjanka" (dt. Belgraderin) dank seinem einzigartigen Panoramablick auf die ganze Stadt vom Anfang eines der Symbole derserbischen Hauptstadt. Zahlreiche Delegationen, viele Politiker, Künstler und Sportler und sogar Astronauten haben ihre Fußspuren auf den Platten des 100,23 m hohen Gebäudes mit 23 Etagen hinterlassen.

- Als es gebaut wurde, war es ein Symbol von Belgrad, und das ist jetzt definitiv der Fall heute - sagt der Gebäudeverwalter von Beogradjanka, Bojan Grbovic und fügt hinzu, dass das Gebäude noch damals ein technologisches Wunder gewesen sei.

- Es war eines der modernsten Gebäude. Eines der ersten intelligenten Gebäude auf dem Balkan, und sicher das erste in Belgrad und in Ex-Jugoslawien. Es gab ein Computerprogramm, das sich um die Automatisierung aller Parameter des Gebäudes - Kühlung, Heizung, Fenster, kümmerte. Rollläden haben sich beim starken Sonnenschein oder Wind automatisch geschlossen, und das Gebäude wurde mit den modernsten und schnellsten Aufzügen ausgestattet - so Grbovic.

Zu dieser Zeit wurden Energieeinsparungen berücksichtigt, obwohl die Energie damals viel preiswerter war, unterstreicht er.

- "Beogradjanka" war seiner Zeit voraus - betont Grbovic.


Das Gebäude ist fast viereinhalb Jahrzehnte alt und noch immer im originallen Zustand.

- Das Gebäude wurde nie renoviert, alle Installationen sind 45 Jahre alt. Sie wurden immer sorgfältig erwartet, aber nichts wurde ersetzt - sagt Grbovic und fügt hinzu, dass der Wiederbau derzeit nicht geplant werde.

Der beliebte Ausschitspunkt wurde in den Achtzigerjahren geschlossen, als der populäre Rundfunksender Studio B in das vorletzte Stockwerk eingezogen ist.

- Es gab einige Initiativen vor einigen Jahren, den Aussichtspunkt wieder zu eröffnen, aber sie wurden inzwischen gestoppt - so Grbovic.


I. Milovanović

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