Quelle: Novosti | Montag, 15.04.2019.| 14:55
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Anreize für Käufer von Öko-Fahrzeugen ab 2020? - Initiative im serbischen Parlament gestartet

(FotoSmile Fight/shutterstock.com)
Einige Abgeordnete haben unlängst eine Initiative zur Einführung von Subventionen und Anreizen für den Kauf von Elektro-, Hybrid- und Plug-in-Fahrzeugen in der Nationalversammlung von Serbien gestartet.

Jetzt wird, laut der Belgrader Tageszeitung Novosti, nach einem Modell gesucht, um die zusätzliche Belastung des Staatshaushalt durch die Zuschüsse för Öko-Fahrzeuge zu vermeiden.

Käufer von solchen Fahrzeugen würden wie bisher Zoll und Mehrwertsteuer zahlen, aber der Staat würde sie mit bestimmten Rabatten unterstützen.

- Die Idee ist, durch andere Maßnahmen, wie z.B. Öko-Gebühren und mit Hilfe der EU-Mittel, die für diesen Zweck bestimmt sind, den Kauf von Fahrzeugen mit sauberer Technologie finanziell zu erleichtern. Es wurde vorgeschlagen, dass die Verordnung möglichst schnell, hoffentlich bis Ende des Jahres verabschiedet wird, damit sie 2020 in Kraft treten und weitere fünf Jahre in Kraft bleiben könnte - behauptet die Quelle von Novosti in der Nationalversammlung von Serbien.

Goran Trivan, serbischer Umweltschutzminister, ist der Meinung, dass der Staat zunächst den Import von gebrauchten Kraftfahrzeugen verbieten sollte.

- Ob 10 oder 15 Jahre alte Fahrzeuge, werden wir erst entscheiden. Der Staat soll demnächst durch Subventionen und andere Formen von Anreizen, Steuererleichterungen, kostenloses Parken u.Ä. den Kauf von elektrischen Fahrzeugen fördern - so Trivan.

Die Möglichkeit der Subventionen für elektrische Fahrzeug wurde unlängst von der Ministerin für Bauwesen, Verkehr und Infrastruktur Zorana Mihajlovic erwähnt.

Milos Petrovic, Präsident der Serbischen Vereinigung der Importeure von Neufahrzeugen, sagt, dass die Einführung von Öko-Gebühren gemäß dem Verschmutzungsgrad die einfachste Lösung wäre. Eine Gebühr von 12.000 Dinar pro Tonne (die derzeit nur Käufer von Neufahrzeugen entrichten) auch für natürliche Personen, die gebrauchte Fahrzeuge einführen, würde dem Staat, laut seinen Worte, mindestens 12 Mio. EUR jährlich erbringen.

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