Quelle: eKapija | Dienstag, 02.04.2019.| 11:30
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Verband serbischer Banken: Wir sind bereit, an der Lösung der Probleme mit Krediten in Schweizer Frankn teilzunehmen

(FotoMike VON BERGEN/shutterstock.com)
Die Banken in Serbien unterstützen die Initiative zur Lösung der Probleme der Kredite, die mit der Devisenklausel in Schweizer Franken gesichert sind. Sie sind bereit, mit zuständigen Behörden und Institutionen zusammenzuarbeiten, um einen Ausweg aus diesem Problem zu finden, heißt es in der Mitteilung nach einer außerordentlichen Sitzung des Vorstands des Verbandes serbischer Banken UBS.

In Bezug auf die angekündigte Bereitschaft der höchsten staatlichen Behörden, sich für die Lösung des Problems mit der Rückzahlung der Kredite aktiv einzusetzen, die mit der Devisenklausel in Schweizer Franken gesichert sind, unterstreichen Vertreter des Bankenverbandes, dass die Devisenklausel in allen Kreditverträgen im Einklang mit dem Obligationengesetz und Gesetz über Devisengeschäften sowie mit anderen relevanten Vorschriften der Republik Serbien vereinbart wurde.

Die Banken haben Kunden vertragsgemäß das Geld zur Verfügung gestellt, dessen Wert vom Wechselkurs bestimmt war, und die Kunden haben sich zur Rückzahlung der vereinbarten Summe verpflichtet. Auf diese Weise wird die Aufrechterhaltung des Wertes der Verpflichtung garantiert und die Position beider Seiten hängt nicht davon ab, ob Inflation oder Deflation vorliegt, heißt es in der Mitteilung.

- Kreditverträge, welche die Banken mit ihren Kunden abgeschlossen haben, Rückzahlungspläne, alle wichtigen Bestandteile der Verträge sowie Berichte über den Rückzahlungsstatus des Darlehens geben stets genau und transparent den Betrag der Verpflichtung des Kunden in der relevanten Fremdwährung an - heißt es in der Mitteilung.

Dementsprechend wurden die Grundsätze der Gleichheit des beiderseitigen Nutzens, der Gewissenhaftigkeit und der Fairness beachtet, deren Umsetzung das Obligationengesetz erfordert, sagte er.

Die Änderung des Schweizer Währungskurses hat auch Banken betroffen, denn sie mussten auch Kredite in dieser Währung aufnehmen, um sie an ihre Kunden weiter zu platzieren, sagte der Generalsekretär des Bankenverbandes Vladimir Vasich in der Mitteilung. Und in dieser Tatsache sehen die Banken auch die Einhaltung der vorgenannten Grundsätze

Der Verband serbischer Banken erinnert daran, dass die Banken Kunden 2009, 2011, 2013 und 2015 die Umwandlung dieser Kredite in durch den Euro indexierte Kredite angeboten hätten, sowie dass sie im Einklang mit der Entscheidung der Nationalbank von Serbien (NBS) 2015 vier durch diese Entscheidung vorgeschriebene Modelle zur Lösung der Probleme dieser Kredite geboten hätten.

- Aus verschiedenen Gründen, einschließlich einer intensiven Kampagne gegen jede Vereinbarung mit Banken, haben diese Versuche leider nicht ausreichend die gewünschte Wirkung gezeigt. Aufbauend auf den Lösungen, die in all diesen Jahren angeboten wurden, wollen die Banken, die sich der Probleme der Bürger bewusst waren, ihren gemeinsamen Standpunkt bekräftigen, die Initiative zur optimalen Lösung der Probleme der Kredite in Schweizer Franken unterstützen und daran mit zuständigen Behörden zusammenarbeiten - heißt es in der Mitteilung des Bankenverbandes.

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