Quelle: Tanjug | Freitag, 22.03.2019.| 11:57

AIK Bank reichte Übernahmeangebot für slowenische Abanka ein?

Slowenien hat sieben verbindliche Angebote für die Privatisierung der staatlichen Bank Abanka erhalten, darunter ein Angebot der serbischen AIK banka, berichtet das Portal Seenews unter Berufung auf slowenische Medien.

Angebote haben, unter anderem, die ungarische OTP Group, die österreichise Erste Bank sowie die US-amerikanischen Investmentfonds Apolo und Blackstone eingereicht, heißt es im Artikel.

Die Einreichfrist für verbindliche Angebote lief am 19. März ab.

- Alle Beteiligte haben eine Geheimhaltungsvereinbarung unterzeichnet, daher kann ich die mögliche Angebotsabgabe für die Abanka nicht kommentieren - erklärte die Vorstandsvorsitzende der AIK banka Jelena Galic am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Ljubljana, auf der der Erwerb der Mehrheitsbeteiligung an der anderen slowenischen Bank, Gorenjska banka, besprochen wurde.

Slowenische Medien berichteten in der letzten Woche, dass die OTP Gropu das beste Angebot im Wert von rund 300 Mio. EUR für die Abanka, die drittgrößte in Slowenien, eingereicht hat.

Das Angebot ist deutlich niedriger als das Kapital der Bank (578,9 Mio. EUR) und als der geschätzte Preis von 347 bis 463 Mio. EUR, den Analysten bei einer Umfrage von Invest Slovenia Investments im vergangenen Jahr angegeben hatten,

Die Slowenische Staatsholding (SDH) veröffentlichte im Oktober letzten Jahres eine öffentliche Einladung zur Abgabe von Angeboten für den Kauf von 100% der Anteile an Abanka.

Die slowenische Regierung musste 2013 eine Kapitalerhöhung im Wert von 348 Mio. EUR in der Abanka durchführen und zugleich die Kontrolle über die Bank übernehmen, berichtet Seenwes.

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