Quelle: Startit | Dienstag, 19.03.2019.| 14:03

Neuer Entwurf des Gesetzes über Handel erkennt Dropshipping, Onlineshpos und Preise in Fremdwährungen

(FotoDenys Prykhodov/shutterstock.com)
Im neuen Entwurf der Änderungen und Ergänzungen des Gesetzes über Handel hat sich die Behandlung von Offline- und Online-Shops verändert. Besonders wichtig ist die Tatsache, dass der Entwurf verschiedene Geschäftsmodele und ihre Besonderheiten erkennt, berichtet das Portal Startit.

Der Entwurf, der kürzlich eine öffentliche Debatte gemeinsam mit den Änderungen des Gesetzes über elektronischen Handel bestanden hat, soll bald auf die Tagesordnung des serbischen Parlaments gesetzt werden. Zum ersten Mal enthält er Begriffe wie Onlineshop und elektronische Plattform und erkennt die häufigsten Formen des elektronischen Handels, wie z.B. Verkauf über den Onlineshop, Verkauf über eine elektronische Plattform, die Verbraucher und Händler verbindet (und Zahlungs- und Lieferdienste bietet), sowie Dropshipping.

Mit anderen Worten, das Gesetz erkennt nicht nur E-Cmmerce, sondern auch die Möglichkeit, dass Online-Händler Produkte in seinem Shop anbieten kann ohne sie überhaupt selbst auf Lager zu haben (Dropshipping), heißt es im Artikel.

Der Entwurf sieht auch die Preise in Fremdwährungen vor. Das aktuelle Gesetz über Handel verlangt, dass alle Preise in Dinar angegeben werden müssen. Der Entwurf verpflichtet Händler dazu nur, wenn sie auf dem einheimischen Markt verkaufen. Das bedeutet, dass Inhaber der Onlineshops, die ihre Produkte auf dem internationalen Markt anbieten, die Preise auch in Fremdwährungen angeben können.

Und für bestimmte Produkte und Dienstleistungen, die im Internet verkauft werden, erlaubt der neue Entwurf des Gesetzes über Handel, die Preise in Fremdwährungen anzugeben, unabhängig davon, ob diese Produkte und Dienstleistungen auf dem einheimischen oder auf dem internatioanlen Markt verkauft werden. Das gilt für den Online-Verkauf von Softwares und anderen digitalen Produkten, die ausschließlich über Telekommunikations-, digitale oder IT-Geräten an Käufer geliefert werden".

Der Entwurf wurde in enger Zusammenarbeit mit Unternehmen erstellt, teilte die Regierung mit. Der Entwurf wurde von einer Arbeitsgruppe erstellt, die von Vertretern der Wirtschaftskammer Serbien und Unternehmen um sie, der Nationalen Allianz für wirtschaftliche Entwicklung gebildet wurde, sowie eine informelle Gruppe von Anbietern von IT-Dienstleistungen, in der einige der größten Anbieter im Bereich E-Commerce sind: KupujemProdajem, Halo oglase, Limundo, Kupindo...

Kommentare können ausschließlich angemeldete Nutzer eingeben.