Quelle: eKapija | Dienstag, 19.03.2019.| 10:35

Baubeginn für Morava-Korridor im Juni?

Illustration (FotoLIUSHENGFILM/shutterstock.com)

Serbiens Ministerium für Bau, Verkehr und Infrastruktur Zorana Mihajlovic gab bekannt, dass der Bau des Morava-Korridors von Pojate bis Preljina im Juni dieses Jahres beginnen soll.

Sie hat dieses Projekt mit den Bürgermeistern von Städten und Gemeinden besprochen, durch welche diese Autobahn führen soll, sowie mit Vertretern von Unternehmen und Instituten, die mit der Planung und dem Bau des Verkehrskorridors beauftragt sind, teilte das Ministerium Bau, Verkehr und Infrastruktur mit.

Der Morava-Korridor sei, laut Worten von Mihajlovic, von großer Bedeutung für Serbien, weil er den zentralen Teil des Landes mit Verkehrskorridoren X und XI verbinden und zur wirtschaftlichen Entwicklung und Verbesserung des Lebensstandards der Bürger beitragen soll.

- Das Ministerium, das ich leite, ist Ihr Zentrum für dieses Projekt. Wir sind hier, um euch die notwendige Unterstützung und Hilfe zu bieten, damit wir alle Vorbereitungsarbeiten rechtzeitig erledigen können. Das gilt insbesondere für die Enteignung von Grundstücken, so dass der Bau des Morava-Korridors im Juni beginnen könnte - sagte sie beim Treffen mit Vertretern der kommunalen Selbstverwaltungen.

In diesem Jahr soll die Realisierung großer infrastruktureller Projekte beginnen, sagte sie und fügte hinzu, dass sie von allen öffentlichen Unternehmen und beteiligten Unternehmen aus der Branchen erwarte, ihr Bestes zu tun.

Im Oktober 2018 wurde ein Memorandum of Understanding für den Bau des Morava-Korridors, bzw. der 110 km langen Autobahn Pojate-Preljina mit dem Konsortium Bechtel/Enka unterzeichnet. Der Wert der Arbeiten wurde auf rund 800 Mio. EUR geschätzt.

Dem Treffen haben Bürgermeister von Cacak, Kraljevo und Krusevac, von Vrnjacka Banja, Trstenik und Cicevac, Direktor des öffentlichen Straßenbauunternehmens "JP Putevi Srbije", Vertreter des Unternehmens "Koridori Srbije", des Verkehrsinstituts CIP, des Vermessungsamts der Republik Serbien und des Instituts Jaroslav Cerni beigewohnt.

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