Quelle: Tanjug | Donnerstag, 14.03.2019.| 12:39
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Raiffeisen interessiert an Komercijalna Banka?

Die Komercijalna Banka in Serbien ist eine der potenziellen Akquisitionen der Raiffeisen Bank International (RBI), wurde am Mittwoch, 13. März, auf einer Pressekonferenz in Wien bekannt gegeben.

- Die Konsolidierung des Bankensektors wird derzeit in mehreren Ländern Mittel- und Osteuropas durchgeführt und die RBI möchte sich daran beteiligen - sagte der Vorstandsvorsitzende der RBI, Johann Strobl, und fügte hinzu, die Tschechische Republik, die Slowakei, Bulgarien und Serbien seien besonders interessant.

Strobl sagte, dass die RBI in den relevanten Märkten nach langer Zeit durch Portfoliokäufe oder den Kauf kleinerer Banken wachsen wollte, wenn der Preis und das Umfeld stimmen.

Auf der Pressekonferenz, auf der die Ergebnisse für 2018 präsentiert wurden, erklärte das RBI-Management, dass es öffentliche und halböffentliche Diskussionen über die Privatisierung der Komercijalna Banka verfolgte. Der Verkaufsprozess sei noch nicht eingeleitet worden, berichtete die österreichische Agentur APA.

Der serbische Finanzminister Sinisa Mali hat letzte Woche angekündigt, dass eine Ausschreibung für die Suche nach einem strategischen Partner im Mai zu veröffentlichen und bis Ende des Jahres abzuschließen sei. Die Belgrader Medien spekulieren in den letzten Tagen darüber, dass fünf in- und ausländische Investoren, drei strategische Unternehmen mit Erfahrung im Bankensektor und zwei Investmentfonds, bei denen das Bankgeschäft nicht die Haupttätigkeit ist, Interesse am Kauf der Komercijalna Banka bekundet haben.

Die Republik Serbien hält einen Anteil von 42% an der Komercijalna Banka, die EBRD hält 24,4% und die IFC, ein Mitglied der Weltbank, besitzt 10%.
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