Quelle: Energetski portal | Montag, 25.02.2019.| 13:22
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Serbien benötigt 5 Mrd. EUR, um das Problem der Abwasserentsorgung zu lösen

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Für die Implementierung der europäischen Normen im Bereich der Abwasserentsorgung in Serbien sind Investitionen im Wert von ungefähr 5 Mrd. EUR benötigt. Das Ministerium ist bereit, einen Investitionszyklus zu starten, um das Problem der Abwasseraufbereitung und der Abfallentsorgung zu lösen, erklärte der Umweltschutzminister Goran Trivan bei einem Treffen mit Vertretern der Entwicklungsbank des Europarates (CEB).

Dem Treffen haben auch Vertreter des Finanzministeriums sowie der Geschäftsführer der Kanzlei für das Management öffentlicher Investitionen, Marko Blagojevic beigewohnt. Eines der Hauptthemen des Treffens war die Finanzierung des Programms zum Bau von Kläranlagen in Serbien im Einklang mit den CEB-Kriterien.

Man hat dabei den Rechtsrahmen und die strategische Pläne Serbiens im Bereich der Abwasseraufbereitung sowie die Aufgaben im Rahmen des EU-Beitrittsprozesses und der Eröffnung des Kapitels 27 präsentiert.

Vertreter der CEB-Delegation, Vitomir Miles Raguz bestätigte die große Bereitschaft, Serbien beim Bau einer Abwasseraufbereitungsanlage zu helfen, und unterstrich, dass es sich um eine wichtige ökologische und gesellschaftliche Frage für Serbien handele.

Mit der finanziellen und technischen Hilfe soll das Ministerium im nächsten Jahr mit der Erstelung von Projektunterlagen beginnen, erklärte der Minister und unterstrich die Rolle der kommunalen Selbstverwaltungen in diesem Prozess.

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