Quelle: eKapija | Donnerstag, 31.01.2019.| 14:59

Noch 87 Unternehmen müssen privatisiert werden

Illustration (Fotoshutterstock.com/BlueSkyImage)

Der Staatssekretär im serbischen Wirtschaftsministerium, Milun Trivunac, hat am Mittwoch, 30. Januar, mit der von James Roaf geleiteten IWF-Mission den Abschluss des Privatisierungsprozesses, den Zustand der öffentlichen Unternehmen, Entwicklungsfinanzierung und eine neue Industriepolitik besprochen, heißt es in einer Pressemitteilung des Wirtschaftsministeriums.

Trivunac sagte, dass sich im Februar 2014 rund 560 Unternehmen im Privatisierungsportfolio des Wirtschaftsministeriums befunden hätten und derzeit nur noch 87 übrig seien. Die Vereinbarung über die strategische Partnerschaft von RTB Bor und die Privatisierung der PKB seien die beiden großen Erfolge der vergangenen Zeit.

Trivunac stellte dem IWF die Programme zur Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen vor, für welche kürzlich öffentliche Wettbewerbe ausgeschrieben wurden, sowie die Aktivitäten des Entwicklungsfonds und der serbischen Exportkredit- und Versicherungsagentur.

Roaf lobte die Ergebnisse und sagte, dass er an dem Plan und den weiteren Aktivitäten des Ministeriums sowie an der neuen Strategie für die industrielle Entwicklung interessiert sei.

- Ich gehe davon aus, dass die Strategie in der kommenden Periode angenommen wird. Dies wird dazu beitragen, die Struktur der Branche zu verändern und das Wirtschaftswachstum zu beschleunigen. Die Annahme dieses Dokuments ist unsere Verpflichtung gemäß Kapitel 20 - Trivunac sagte.

Die IWF-Mission bleibt bis zum 5. Februar in Belgrad und führt die Aktivitäten im Rahmen des Koordinierungsinstruments für die Politik aus.

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