Quelle: eKapija | Dienstag, 29.01.2019.| 15:02

Offizielle Gespräche der IWF-Mission und der serbischen Delegation beginnen

(FotoKristi Blokhin/shutterstock.com)
Mit dem ersten Treffen, das heute in der Zentralbank Serbiens (NBS) abgehalten wurde, haben die offiziellen Gespräche zwischen einer Mission des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der serbischen Delegation unter der Leitung von Jorgovanka Tabaković, der serbischen Zentralbankpräsidentin begonnen. Vertreter der Finanz- und Wirtschaftsministerien nahmen ebenfalls teil.

Die IWF-Mission unter der Leitung von James Roaf bleibt vom 28. Januar bis 5. Februar in Belgrad.

Die Gespräche konzentrieren sich auf die Umsetzung des makroökonomischen und strukturellen Reformprogramms, das vom Instrument für politische Koordinierung (PCI) unterstützt wird. Der PCI wurde im Juli 2018 in Serbien genehmigt, er hat beratenden Charakter und erfordert nicht die Verwendung finanzieller Mittel des IWF. Das Programm zielt darauf ab, die Investitionen und die Beschäftigung im privaten Sektor zu steigern, die graue Wirtschaft zu bremsen und die Reformen zu beschleunigen. Die Aussichten und Prognosen für 2019–2020 werden ebenfalls diskutiert.

Gleichzeitig sollen die Beratungsthemen gemäß Artikel IV der Artikel des Abkommens des IWF angekündigt werden. Die Konsultationen sind für dieses Jahr geplant. Regelmäßige Konsultationen werden in allen IWF-Mitgliedsländern im Rahmen des Überwachungsprozesses des IWF-Landes durchgeführt.

Im Rahmen der Konsultationen werden die Mitglieder der Mission die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Serbien sowie die Wirtschaftspolitik und -maßnahmen analysieren. Die vorherigen Konsultationen mit Serbien wurden Ende August 2017 abgeschlossen, so die Zentralbank Serbiens in der Pressemitteilung.

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