Quelle: Tanjug | Dienstag, 22.01.2019.| 12:36
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Deutschland hat Serbien eine Schuld von 18,5 Mio. EUR erlassen

(Fotowael khalil alfuzai/shutterstock.com)
Der serbische Finanzminister Sinisa Mali hat am Montag (21. Januar 2019) mit dem deutschen Botschafter in Serbien Thomas Schieb die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen zwei Ländern besprochen, die immer mehr deutsche Investoren nach Serbien anzieht, aber auch eine Schuld von 18,5 Mio. EUR, die Deutschland unserem Land im Dezember aufgrund guter Leistungen und wirtschaftlicher Ergebnisse erlassen hat.

Es handelt sich um eine Schuld gegenüber dem Pariser Club der Gläubigerstaaten, teilte das serbische Finanzministerium mit.

Der Minister Mali unterstrich, dass in den letzten Jahren im Rahmen Programme, die von der Regierung Serbiens, kommunalen Selbstverwaltungen und Institutionen, der deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ), der Deutschen Förderbank (KfW) und zahlreichen Partnern realisiert wurden, die Reformen und Veränderungen unterstützt wurden, die eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung des Landes sichern sollen.

- Neben Reformen, welche die nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung bereffen, hat man die Maßnahmen zur Verbesserung des Umweltschutzes, weitere Entwicklung der demokratischen Zivilgesellschaft und der öffentlichen Verwaltung unterstützt - so Mali.

- Vier hundert deutsche Unternehmen sind in unserem Land tätig und sie beschäftigen ungefähr 50.000 Arbeitnehmer. Die politische und wirtschaftliche Stabilität sind entscheidend für Unternehmen, die investieren wolen, und Serbien hat zahlreiche Reformen durchgeführt, deren Effekte jetzt zum Vorschein kommen. Serbien tut sein Bestes, um möglichst attraktiv für Investitionen zu sein, um ein günstiges Geschäftsklima zu schaffen und noch mehr Investoren anzuziehen. Alles das führt zu einem guten Ergebnis, und unser Warenverkehr mit Deutschland nimmt immer mehr zu - unterstrich der serbische Minister.

Der deutsche Botschafter in Serbien Schieb sagte, dass Effekte der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Serbien jetz sichtbar werden, und wies darauf hin, dass ein besonderer Schwerpunkt auf der Förderung von nachhaltigem Wachstum und Beschäftigung liegt.

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