Quelle: Tanjug | Mittwoch, 09.01.2019.| 14:24
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Weltbank erhöht Projektion des Wachstums der serbischen Wirtschaft im Jahr 2018 nach oben, die globale Projektion nach unten korrigiert

(FotoKristi Blokhin/shutterstock)
Die Weltbank hat die Prognose des serbischen Wirtschaftswachstums im Jahr 2018 gegenüber der im Juni gemachten Prognose um 0,5% auf 3,5% revidiert, während die Projektion des globalen Wachstums um 0,1% auf 3,0% nach unten korrigiert wurde.

Das internationale Kreditinstitut hat die Prognose für das Wachstum der serbischen Wirtschaft für 2019 auf 3,5% und für 2020 und 2021 im aktuellen Global Economic Prospects-Bericht, der heute auf der Website der Weltbank veröffentlicht wird, bei 4,0% gehalten

Gleichzeitig revidiert der Bericht die Prognosen für das Wachstum der Weltwirtschaft für 2019 und 2020 um jeweils 0,1% auf 2,9% bzw. 2,85%.

Die Weltbank analysiert die wirtschaftliche Entwicklung nach Regionen und sagt, dass die moderate Inflation und die niedrigen Zinssätze in einigen Ländern zu einer Belebung des Wachstums beigetragen haben. Beispiele hierfür sind Ungarn, Polen und Serbien.

Die Weltbank stellt außerdem fest, dass Albanien, Mazedonien und Serbien in den westlichen Balkanländern die Leitzinsen gesenkt haben, da die Inflation stabil und unter dem Zielwert liegt.

Die Bank hat die Prognose für Bosnien und Herzegowina für 2018 und 2019 bei 3,2% bzw. 3,4% gehalten, während die Prognose für 2020 um 0,1% auf 3,9% gesenkt wurde.

Die Prognose für Kroatien für 2018 und 2019 wurde um jeweils 0,1% auf 2,7% bzw. 2,8% angehoben, während die Prognose für 2020 bei 2,8% gehalten wurde.

Die Bank hat die Prognose für Mazedonien für alle drei beobachteten Jahre um jeweils 0,2% auf 2,5%, 2,9% und 3,2% angehoben.

Das prognostizierte Wachstum in Montenegro wurde 2018 um 1,0% auf 3,8%, 2019 um 0,3% bis 2,8% und 2020 um 0,4% bis 2,5% revidiert.

Die Weltbank sagt, dass die moderate Konjunktur und die erhöhten Risiken die globalen wirtschaftlichen Aussichten trüben. Als Gründe hierfür werden die Abschwächung des internationalen Handels und der internationalen Investitionen sowie die Spannungen im Handel genannt.
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