Quelle: Tanjug | Montag, 31.12.2018.| 10:06
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MALI: Mehr Geld für Investitionen 2019

(Fotobeograd.rs)
Der einzige richtige Weg für Serbien sei es, seine Wirtschaft weiter zu stärken, erklärte der serbische Finanzminister Sinisa Mali und füge hinzu, dass ein ausgeglichener, realistischer und entwicklungsorientierter Haushaltsplan von großer Bedeutung für Bürger sei. 2019 soll es mehr Geld für Investitionen, Renten und Gehälter im öffentlichen Sektor geben, ab dem 1. Januar um 7-12%.

- Der Mindestlohn wird zum ersten Mal die Marke von 27.000 Dinar übertreffen und sich dem Wert des durchschnittlichen VErbraucherkorbs nähern - sagte er in einem Interview für das Portal Espreso und erinnerte an eine Reihe von Steueranreizen, die die Wettbewerbsfähigkeit und Leistungen unserer Unternehmen in der folgenden Zeit unterstützen und uns eine hoche Wachstumsarate sichern sollen.

Die Regierung und ihre Wirtschaftspolitik zielen darauf ab, den Lenbensstandard serbischer Bürger von Jahr zu Jahr zu verbessern, betont der Minister.

- Es war nicht einfach in den vergangenen Jahren, in Hinsicht auf die notwendige Haushaltskonsolidierung, nachdem die frühere Regierung das Land an den Rand des Abgrunds gebracht und uns fast zum Bankrot geführt hat. Die harten Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung ermöglichten uns, das Geld zu sparen und zu verdienen und Serbien einen stabilen und nachhaltigen Entwicklungsweg zu sichern - erinnerte der Minister und sagte, dass "alles, was eingespart und verdient wurde, in die Verbesserung des Lebensstandard zu investieren und auf diese Weise Bürgern zurückzugeben ist".

Mali wies auf die stark reduzierte Arbeitslosenquote hin und erklärte zugleich, dass 11,3% noch immer ziemlich hoch sind. Die Regierung werde, laut seinen Worten, weiterhin um jeden neuen Arbeitsplätz kämpfen und jungen Menschen mit besseren Zukunftsausscihten zum Verbleiben im Land ermutigen.

Im Haushaltsplan für 2019 hat man mehr Geld für jeden Sektor als 2018 vorgesehen. Die Regierung Serbiens habe ihre Prioritäten klar definiert und sie mit der Vision des Staatspräsidenten Aleksandar Vucic und der Regierungschefin Ana Brnabic übereingestimmt.

- Wir verbessern die Qualität unserer Infrastruktur auf einer Seite, wir bauen Straßen und Bahnstrecken, aber wir kümmern uns zugleich um das Wohlsein unserer Bürger. Ich glaube, dass jeder Minister erhalten hat, was er für sein Ressort wollte, nicht so viel, wie er vielleicht wollte, aber sicher genug, um seine Ideen, Visionen und Strategien zu realisieren. Ich bin der Meinung, das wir sehr viel getan haben, und bin deshalb überzeugt davon, dass unsere Bürger ein viel besseres Jahr als 2018 erwartet - sagte Mali und fügte hinzu, dass "Serbien nie mehr vor der Pleite stehen wird, wie es der Fall 2012 war".

Die Entscheidung der Regierung in Pristina, zusätzliche Zollgebühren von 100% auf Waren aus Zentralserbien einzuführen, werde, laut seinen Worten, keinen großen Einfluss auf unsere öffentlichen Finanzen haben.

- Diese Entscheidung hat, leider, die Bewohner von Kosovo und Metochien betroffen. Es ist sehr problematisch, wenn man im 21. Jahrhundert, in dem die Welt zu einem globalen Dorf wird, jemandem Hindernisse in Form einer Zollgebühr von 100% zu setzen?! Dies ist für mich wirtschaftlich völlig unvorstellbar, und ich will noch einmal wiederholen, dass unsere öffentlichen Finanzen genug stark sind, um so etwas auszuhalten - so Mali.

Der Minister sagte auch, er sei sehr stolz auf das Projekt "Belgrade Waterfront", und fügte hinzu, dass der Baubeginn für weitere fünf Gebäude in den nächsten sechs Monaten zu erwarten sei. In den nächsten Jahren sollen je fünf Gebäude jährlich errichtet werden. Ungefähr 1.500 Mitarbeiter seien dort täglich engagiert, die Bauindustrie sei wiederbelebt worden, was sich auf die Aktivitäten und Leistungen der ganzen Wirtschaft sehr positiv ausgewirkt habe.

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