Quelle: Politika | Samstag, 01.12.2018.| 01:39
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Änderungen des Gesetzes über Vergabeverfahren - Qualität, und nicht Preis muss bei der Auswahl von Auftragnehmern entscheidend sein?

(FotoSuzana Obradović)
Bauunternehmen werden nicht mehr mit Dumpingpreisen die Mitbewerber bei Vergabeverfahren ausschalten können. Bei der Auswahl von Auftragnehmern für den Bau von Autobahnen, Eisenbahnen, Schulen oder Krankenhäusern muss in der Zukunft die Qualität, und nicht der Preis im Vordergrund stehen.

Dies ist eine der Neuerungen, die in den Änderungsanträgen zum Gesetz über das öffentliche Beschaffungswesen vorgeschlagen werden, die zu einer gerechteren Vergabe von Aufträgen führen und gleichzeitig den Staat von unnötigen Kosten befreien sollen. Es wurde vielfach bewiesen, dass der niedrigste Preis nicht immer das beste Kriterium ist und die daraus entstehenden Kosten vom Steuerzahler bezahlt werden.

Ein Beispiel ist Österreichs Baukonzern Alpina. Das zwischenzeitlich bankrott gewordene Unternehmen hatte den Auftrag für die Ortsumgehung Dimitrovgrad mit einem Preis von 17,3 Mio. Euro gewonnen. Die Arbeiten wurden mit 33,3 Mio. EUR bewertet. Während des Baus forderten sie Schadensersatz in Höhe von 33,6 Mio. EUR für unvorhergesehene Arbeiten, was die Kosten für die Aktivitäten des Teils des Korridors 10 an der bulgarischen Grenze auf bis zu 50,9 Mio. EUR erhöhte, schreibt Politika.

Die Änderung der Ausschreibungsbedingungen, die Einführung von Erleichterungen für den Import von nicht in Serbien produzierten Baumaschinen (was die Effizienz der Projektrealisierung erhöhen wird) und die Umschulung von Arbeitskräften waren die Themen, die von Premierministerin Ana Brnabic mit Vertretern der Bauwirtschaft mehrere Tage diskutiert wurden vor.

- Das vorgeschlagene Budget für die Infrastruktur im Jahr 2019 beläuft sich auf mehr als 200 Mrd. Dinar, was bisher der größte Betrag ist. Dies bedeutet, dass die Bauwirtschaft stark genug sein muss, um unser weiteres Wachstum voranzutreiben - betonte Brnabic.

Das Bauministerium kündigt einen neuen Investitionszyklus im Infrastrukturbereich an, der sich auf mehr als fünf Milliarden Euro beläuft.

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