Quelle: Politika | Donnerstag, 29.11.2018.| 14:06
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70 Mio. EUR aus dem Staatshaushalt für Pipeline durch Serbien

(Fotobibiphoto/shutterstock)
Die Diskussion über die Bedeutung des Baus des zweiten Strangs der TurkStream-Pipeline durch Serbien wurde am Mittwoch, 28. November, in der Nationalversammlung von Serbien fortgesetzt. Energieminister Aleksandar Antic wies darauf hin, dass intensive Vorbereitungen für die Realisierung der serbischen Route der Gasfernleitung von der bulgarischen bis zur ungarischen Grenze schon gestartet worden seien, sowie dass im Budget für 2019 70 Mio. EUR für diesen Zweck vorgesehen seien, berichtet Politika.

- Im Rahmen des Haushaltsplans 2018 waren für die Entwicklung dieses Projekts Mittel in Höhe von 70 Mio. EUR vorgesehen, die nun dank der Verabschiedung dieses Gesetzes aktiviert werden können. Das Budget 2019 sieht auch 70 Millionen Euro für Serbiens Beteiligung vor, dh die Beteiligung von Srbijagas an der Entwicklung dieses Projekts - sagte Antic auf einer Sitzung der Nationalversammlung von Serbien.

Die serbische Sektion wird von Gastrans realisiert, dessen Mehrheitseigner der russische Partner Gazprom ist.

Antić rief dazu auf, das Projekt in der Öffentlichkeit und in den Medien weder South Stream noch TurkStream zu nennen, und unterstrich dass es sich um eine Gasfernleitung von der bulgarischen bis zur ungarischen Grenze, als Teil des serbischen Gastransportsystems handele, die vom Unternehmen Gastrans mit der Mehrheitsbeteiligung von Gazprom realisiert werde.

Dusan Bajatovic, der Direktor von Srbijagas, bestätigte auf der Tagung, dass die Pipeline durch Serbien von der bulgarischen zur ungarischen Grenze gebaut wird und dass sich die Investition auf etwa 1,8 Milliarden Euro beläuft, wenn alles nach Plan verläuft.

Er sagte, dass auch die Kapazitäten des Untertage-Gasspeichers Banatski Dvor erweitert werden sollen. Sollte das Pipeline-Projekt realisiert werden, müsste ein weiterer Speicher errichtet werden.

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