Quelle: Tanjug | Donnerstag, 20.09.2018.| 09:20
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Probeproduktion im neuen Werk von MB Namenska in Lucani gestartet - Investitionen im Wert von 16 Mio. EUR geplant

Illustration (Foto ALEXANDER LEONOV/shutterstock.com)


Das Unternehmen Milan Blagojevic Namenska hat die Probeproduktion in seiner neuen Nitrierungsanlage in Lucani gestartet, in der chemische Verbindungen für Schießpulver und Raketentreibstoffe erzeugt werden.

Es handelt sich um die modernste Technologie in diesem Bereich, oder genauer gesagt um die kontinuierliche Nitrierung von Cellulose unter der Lizenz des deutschen Herstellers Josef Meissner.

- In den Bau und den Erwerb der modernsten Technologie hat die Regierung Serbiens 4.406.000, und unser Unternehmen weitere 1.575.000 EUR investiert. Für den Betrieb dieser Ausrüstung werden nur fünf Mitarbeiter benötigt - sagte Rados Milovanovic (74), Oberst der Streitkräfte Serbiens und Generaldirektor von MB Namenska gegenüber dem Portal Glas zapadne Srbije.

- In der kommenden Zeit wollen wir die Herstellung von dreibasigen Schießpulvern und modulare Füllungen für die berühmte Haubitze 155 mm, die von Jugoimport in Smederevska Palanka hergestellt wird. Solche Geschütze benötigen besondere Munition, weshalb wir die neue Technologie mit Hilfe der Regierung Serbiens einführen wollen. Es handelt sich um sogenannte modulare Füllungen, die dreibasige Schießpulver benötigen. Die Investitionen im Wert von 16 Mio. EUR werden wir zum größten Teil aus eigenen Rücklagen finanzieren - so Milovanovic.

MB Namenska erzielte im Vorjahr einen Gewinn von 13 Mio. EUR, und in den ersten sieben Monaten dieses Jahres 7 Mio. EUR.

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