Quelle: eKapija | Freitag, 21.09.2018.| 01:49
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Westbalkan 2030 – eine regionale Konferenz zu Wirtschaft und Politik von AHK Serbien am 26. und 27. September in Belgrad

Illustration (FotoASDF_MEDIA/shutterstock.com)


Die Deutsch-Serbische Wirtschaftskammer (AHK Serbien) organisiert am 26. und 27. September 2018 im Hotel Crowne Plaza in Belgrad eine ungewöhnliche regionale Konferenz zu Wirtschaft und Politik unter dem Titel: "Westbalkan 2030 – Visionen. Wünsche. Realität" gemeinsam mit dem Ost-Ausschuss – Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft e.V.


Die Westbalkanländer sind weiterhin eine für die EU äußerst wichtige Region in der Wirtschafts- und Sicherheitspolitik, betont die AHK Serbien. Dies wurde zuletzt auch im Rahmen des EU-Westbalkan-Gipfels am 17. Mai 2018 in Sofia unterstrichen, bei dem wiederholt auf die Beitrittsperspektiven für die Länder dieser Region hingewiesen wurde. In der Erklärung von Sofia heißt es, dass die Westbalkanländer Reformen in den Bereichen Rechtsstaatlichkeit und Bekämpfung der Korruption und der organisierten Kriminalität durchführen und Menschen- und Minderheitenrechte achten sollten. Können diese Ziele in einem angemessenen Zeitrahmen erreicht werden? Ist 2030 dieses Jahr?


Die Deutsch-Serbische Wirtschaftskammer (AHK Serbien) und der Ost-Ausschuss – Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft wollen zur Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der EU und den westlichen Balkanstaaten beitragen. Um Lösungen, Alternativen und neue Visionen zu finden, organisieren diese beiden Institutionen die Konferenz "Westbalkan 2030 - Vision, Wünsche, Realität", konzipiert als eine Art "Zeitreise" und Zukunftsvorhersage für die Westbalkanländer bis 2030. Thomas Schieb, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Serbien, Ronald Seeliger, Präsident der Deutsch-Serbischen Wirtschaftskammer, und Janusz Kulik, Mitglied des Vorstands des Ost-Ausschusses des Osteuropavereins der Deutschen Wirtschaft werden die Konferenz in Belgrad eröffnen.

In schnellen, einstündigen Diskussionsrunden sollen ganz unterschiedliche Sichtweisen von Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zu Wort kommen, und zwar zu kontrovers diskutierten Themenbereichen wie wirtschaftliche Entwicklung, äußere Einflussnahme, Konnektivität, Digitalisierung, Zukunft der Demokratie oder brain drain versus brain gain. Die Teilnehmer im Saal und im Netz beteiligen sich auf elektronischem Wege an der Diskussion.


Die Konferenz soll mit einer Feier anlässlich des 15. Jahrestags eines Stipendienprogramms der Zoran-Djindjic-Stiftung abgeschlossen werden, der die serbische Regierungschefin Ana Brnabic und die Geschäftsführerin der Stiftung Ruzica Djindjic beiwohnen werden. In den vergangenen 15 Jahren nahmen mehr als 700 junge Profis am Program teil, das von der Stiftung und dem Ostausschuss – Osteuropaverein der Deutschen Wirtschaft koordiniert und vom deutschen Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziert wird.


Der Eintritt ist frei, und weitere Informationen über die Konferenz können Sie hier finden.
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