Quelle: Tanjug/Beta | Mittwoch, 05.09.2018.| 15:34
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Ein neuer Mindestlohn wird am 10. September bekannt gegeben

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Illustration (FotoRobert Petrovic/shutterstock.com)

Die Verhandlungen über die vorgeschlagene Erhöhung der Mindestarbeitskosten in Serbien sind noch nicht beendet, aber es wird erwartet, dass die definitive Entscheidung am 10. September bekannt gegeben wird, erklärte der Präsident des Arbeitgeberverbandes Srdjan Drobnjakovic nach der heutigen Sitzung des Sozial-wirtschaftlichen Rats.

- Wir sind nah an einer Einigung und es ist notwendig, dass alle Parteien ein wenig nachgeben - sagte Drobnjakovic der Nachrichtenagentur Beta.

Über den neuen Mindestlohn verahndeln Mitglieder des Sozial-wirtschaftlichen Rats mit Vertretern der Regierung Serbiens, der repräsentativen Gewerkschaften und des Arbeitgeberverbandes als Mitglieder. Wenn sie keine Einigung darüber erzielen können, muss die Regierung eine Entscheidung auf Vorschlang des Finanzministeriums treffen.

Der Mindestlohn in Serbien beläuft sich derzeit auf 24.882 Dinar bzw. auf 143 Dinar pro Stunde, und er wird an 350.000 berufstätige Bürger in Serbien ausgezahlt. 30.000 davon arbeiten im öffentlichen Dienst.

Der Präsident der Assoziation der Gewerkschaften Nezavisnost Zoran Stoljkovic sagte noch früher, dass die Regierung bei bisherigen Verhandlungen eine Erhöhung von 8,5% geboten, während die Gewerksachaften auf 15% bestehen. Der Arbeitgeberverband hat eine Erhöhung um 5% geboten, ist aber bereit den Vorschlag zu verbessern.

- Wir sind der Meinung, dass diesmal nur eine zweistellige Erhöhung infrage kommt. Ermutigend ist aber die Tatsache, dass Vertreter der Regierung behaupten, dass der Mindestlohn in dreibis vier Jahren die Kosten für den minimalen Warenkorb (derzeit bei 36.000 Dinar) erreichen wird - sagte Stojiljkovic gegenüber der Nachrichtenagentur Beta.

Das Leben mit Einnahmen, die niedriger als der Wert des minimalen Warenkorbs, ist unmöglich, weshalb wir die Erhöhung des Mindestlohns um 47% benötigen, um mindestens diese Kosten zu decken.

Sehr wichtig sie, laut seinen Worten, die Tendenz, den Mindestlohn um einen grö0eren Prozentsatz als in "normalen" Ländern zu erhöhen, wo er an das BIP-Wachstum und die Teuerungsrate angepasst wird.

Der Sozial-wirtschaftliche Rat ist einverstanden damit, dass der Mindestlohn in den folgenden drei Jahren den Wert des minimalen Warenkorbs erreichen soll, der derzeit bei 36.000 Dinar liegt, erklärte der Arbeitsminister Zoran Djordjevic, wie Tanjug berichtet.

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