Quelle: Novosti | Freitag, 13.03.2009.| 11:04
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Chinesen bereit, eine Brücke über die Donau in Belgrad zu bauen - Baubeginn schon im nächsten Jahr

(Zemun)

Der Bau einer Brücke über die Donau, die Zemun auf dem rechten mit Borča auf dem linken Ufer verbinden soll, könnte schon im nächsten Jahr beginnen, gab der Belgrader Bürgermeister Dragan Đilas bekannt und bestätigte dadurch die Verhandlungen mit der chinesichen Regierung, die das Projekt finanzieren soll. Dieses Thema soll beim Besuch des serbischen Staatspräsidenten Boris Tadić in China, im Mai dieses Jahres besprechen werden.

Der Bürgermeister Đilas glaubt, dass man sich in den nächsten zwei Monaten über das Arrangement einigen und den Vertrag schon im nächsten Jahr unterzeichnen könnte. Diese Brücke sollte, dem Raumentwicklungsplan der Stadt Belgrad nach, von der Siedlung Altina, an der Straße Belgrad - Novi Sad auf dem rechten Donauufer bis zur Siedlung Crvenka in Borče führen. Die genaue Position der Brücke kann aber erst nach der Erstelung des Hauptprojekts und nach der Klärung der Eigentumsverhältnisse bekannt gegeben werden.

Die Brücke soll den Verkehr im "inneren Ring" Belgrads entlasten. Die städtische Direktion für Bauland und Bebauungsangelegenheitne hat das Hauptprojekt mit der Durchführbarkeitsstudie erstellt.

- Abhängig von der Finanzierungsform sollen wir das Ideen- und Hauptprojekt der Brücke erstellen - sagt Nenad Bajić aus der Direktion.

- Die Finanzierung stellt ein besonderes Problem dar, das unser Bürgermeister zu lösen versucht. Ein Teil der Kosten für den Bau der strategisch wichtigen Objekten in Belgrad wird durch Aufnahme von Krediten und der Rest aus dem Stadthaushalt finanziert.

Die Wirtschaftskammer Serbien ist der Meinung, dass einheimische Unternehmen beim Bau der Brücke engagiert werden sollen.

- Wir werden uns voll einsetzen, dass einheimische Unternehmen, wie z.B. "Ratko Mitrović", absoluten Vorrang bei der Realisierung dieses Projekts haben - sagte Goran Rodić aus dem Verband der Bauwirtschaft bei der Wirtschaftskammer Serbien.

- Serbische Bauunternehmen würden auf diese Weise noch eine wichtige Referenz für die Teilnahme an internationalen Vergabeverfahren bekommen. Man hat noch im Vorjahr die Aufnahme des Trajektverkehrs zwischen Zemun und Borča angekündigt, bis die Brücke fertig wird. Der Trajekt soll den Standort "Goveđi brod" (Kiesgrube "DIA") in Zemun mit der Verkehrsstraße bei der Kiesgrube "Bami" in Borča verbinden.

Innerhalb von 20 (flussabwerts) bzw. 25 (flussaufwärts) Minuten könnte man den Fluss überqueren, dreimal schneller im Vergleich dazu, wie lange man jetzt fahren muss.

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