Quelle: Tanjug | Freitag, 27.07.2018.| 04:44
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Nur 7% des Eigentums in Serbien versichert

Illustration (Fotoisak55/shutterstock.com)

Die Versicherung des beweglichen und unbeweglichen Vermögens in Serbien ist immer noch auf einem sehr niedrigen Niveau, und die Daten von Versicherungsgesellschaften zeigen, dass es um einen Prozentsatz von nur 7% geht.

Das sind keine guten Nachrichten, wenn man bedenkt, dass in dieser Saison in Serbien schwere ungünstige Wetterbedingungen prognostiziert wurden, die große Sachschäden verursachen könnten.

Die Daten des Landwirtschaftsministeriums zeigen, dass in letzter Zeit 21 lokale Selbstverwaltungen in Serbien von ungünstigem Wetter betroffen wurden, mit Schäden an Wohngebäuden, landwirtschaftlichen Flächen, Fahrzeugen und öffentlicher Infrastruktur, schreibt Kamatica.

Serbischen Landwirte haben trotzdem nur 10,5% ihres Ackerlandes versichert, während der Anteil im Obst- und Gemüseanbau etwas höher ist.

Eine ähnliche Situation ist mit Hausversicherung, wie die Überflutungskrisen zeigen, bei denen festgestellt wurde, dass nicht einmal 10% der überschwemmten Häuser Versicherungspolicen hatten.

Immobilien in Serbien werden von weniger als 7% der Bevölkerung versichert, und dieser Prozentsatz umfasst auch alle Kategorien von natürlichen und juristischen Personen, für welche diese Richtlinien obligatorisch sind.

Nach den Überschwemmungen im Jahre 2014, als sich der Schaden auf rund 1,7 Milliarden Euro belief, ist in Bezug auf die Versicherungspolicen in Serbien ein steigender Trend zu verzeichnen, der jedoch im Vergleich zu den globalen Zahlen immer noch gering ist.

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